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Maya-Heiler, Curanderos und Schamanen in Mexiko – Ethnobotanik einer lebenden Kunst

Auf einen Blick

  • Mexiko zählt zwischen 5.000 und 10.000 Heilpflanzenarten, knapp die Hälfte der globalen Artenvielfalt im Bereich Medizinalflora.
  • Die yukatekische Maya-Ethnobotanik ist quantitativ erfasst: Ankli, Sticher und Heinrich dokumentierten 1994 bis 1996 in drei Maya-Dörfern 360 Heilpflanzen mit 1.828 Anwendungsberichten.
  • Im IMSS-Bienestar-System sind 753 traditionelle Heiler und 7.079 freiwillige Hebammen („parteras voluntarias“) registriert, das erste regulär zertifizierte Consultorio Tradicional Indígena ging 2025 in Vícam Switch (Sonora) in Betrieb.
  • Salvinorin A aus Salvia divinorum, der Pflanze der Mazateken, ist der erste bekannte natürliche, hochselektive kappa-Opioid-Rezeptor-Agonist und damit eine eigene pharmakologische Klasse.
  • In den von Wixárika und Pilgern besuchten Wirikuta-Arealen ist die Peyote-Population (Lophophora williamsii) laut Pedro Nájera (UASLP) in fünf Jahren um rund 40 Prozent zurückgegangen, in Bewässerungsfeldern um 100 Prozent.
  • Begrifflich sind h’men, Curandero, Mara’akame und Chjota chjine vier verschiedene Rollen aus vier verschiedenen Kosmologien. Sie alle „Schamanen“ zu nennen, ist ungenau und sachlich falsch.

In Mexiko praktizieren tausende traditionelle Heilende neben dem staatlichen Gesundheitssystem, in Sprechzimmern und Hütten, an Cenoten und in Kakteenwüsten. Sie heißen h’men in Yucatán, Curandero in den mestizischen Dörfern, Mara’akame bei den Wixárika und Chjota chjine bei den Mazateken. Ihre Praxis ist nicht Esoterik, sondern eine empirisch geformte Pflanzenkunde mit dokumentierter pharmakologischer Substanz, eingebettet in Kosmologien, die der biomedizinischen Diagnostik fremd bleiben. Dieser Artikel ordnet die Begriffe, beschreibt die wichtigsten Pflanzen, fasst die quantitative Ethnobotanik zusammen und benennt die aktuelle politische Lage.

Vier Begriffe, vier Kosmologien – keine Synonyme

Wer in Reisemagazinen oder Spa-Broschüren liest, gewinnt den Eindruck, „Schamane“, „Curandero“ und „Maya-Heiler“ bezeichneten dieselbe Sache. Sie tun es nicht. Der Begriff Schamane ist evenkisch (Tunguse), aus Sibirien stammend, durch Mircea Eliade und die Religionswissenschaft des 20. Jahrhunderts auf alle Trance-Heiler ausgeweitet. Diese Verallgemeinerung ist ethnologisch problematisch, weil sie Eigenbegriffe der jeweiligen Kulturen unsichtbar macht.

Der h’men (auch h-men, geschrieben j-meen in moderner Maya-Orthographie) ist die zentrale Heilerfigur der yukatekischen Maya. Das Wort heißt sinngemäß „der, der macht“ und bezeichnet einen Spezialisten für Pflanzenkunde, Räucherrituale (loh), Wetterzauber und Diagnose über Pendel oder Mais-Werfen. Der h’men arbeitet mit den Yumtsiloob, den Schutzgeistern der Felder, sowie mit den Bacabes, den vier Himmelsträgern. Seine Wissensquelle sind Ältere und das Pflanzenbeobachten im kool, dem Milpa-Feld.

Der Curandero (weiblich Curandera) ist eine mestizische Figur. Seine Praxis verschmilzt indigene Pflanzenkunde mit katholischer Heiligenverehrung, hispanischer Humoralmedizin (heiß-kalt-Schema) und einem präzisen Krankheitskatalog kulturspezifischer Syndrome wie susto (Schreck), mal de ojo (böser Blick), empacho (Magenstauung) oder aire (krankmachender Wind). Curanderos arbeiten mit limpias (Reinigungen) durch Eier, Kräuterbüschel oder Räucherwerk und mit Gebeten an Heilige.

Der Mara’akame ist der Sänger-Heiler-Priester der Wixárika (oft als Huichol bezeichnet) im Sierra Madre Occidental. Seine Lehre dauert mindestens fünf Jahre und umfasst Pilgerwanderungen nach Wirikuta, der Wüste, in der nach Wixárika-Mythos die Welt entstand. Der Mara’akame singt nächtelang vor dem Feuer, dem Großvater Tatewari, und vermittelt zwischen Menschen und Gottheiten. Peyote (hikuri, Lophophora williamsii) ist nicht nur Sakrament, sondern Gestalt der Götterwelt selbst.

Der Chjota chjine („der, der weiß“) ist die Heilerfigur der Mazateken in der Sierra Mazateca von Oaxaca. Seine bekannteste Vertreterin war María Sabina (1894 bis 1985), deren velada mit psilocybinhaltigen Pilzen weltbekannt wurde. Chjota chjine kennen nicht nur Pilze, sondern auch ska María Pastora (Salvia divinorum) und Morgenstern-Samen.

Daneben existieren weitere Spezialisierungen, die durchgängig in allen mexikanischen Volksmedizinen vorkommen: parteras (Hebammen), hueseros (Knochensetzer), sobadores (manuelle Therapie), yerberos oder hierberos (reine Pflanzenkundige) sowie zahorines (Wahrsager). Wer die Begriffe vermischt, verfehlt die Praxis. Eine yukatekische Hebamme arbeitet anders als eine Mazatekin mit Pilzen, und die Wixárika kennen den Curanderismus-Begriff nicht.

Der h’men und die yukatekische Pflanzenpharmakopöe

Die Maya-Heilkunst Yucatáns ist die am besten quantitativ erforschte indigene Medizin Mexikos. Anita Ankli, Otto Sticher und Michael Heinrich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, später University College London) führten zwischen Februar 1994 und Oktober 1996 in den Dörfern Hocabá, X-Uilub und San Jose Tipceh eine systematische ethnobotanische Erhebung durch. Sie befragten elf erfahrene h’menes mit Pflanzenproben in der Hand und dokumentierten 360 Heilpflanzen mit 1.828 einzelnen Anwendungsberichten. Die häufigsten Pflanzenfamilien waren Asteraceae, Euphorbiaceae, Fabaceae und Lamiaceae.

Methodisch wegweisend war die Entwicklung des healers‘ consensus, eines Maßes für die Übereinstimmung zwischen Heilern bei Pflanzenanwendungen. Pflanzen mit hohem Konsens gelten als pharmakologisch besonders aussichtsreiche Kandidaten, weil unabhängige Heiler unabhängig voneinander dieselbe Indikation berichten. Ankli und Kollegen folgten 99 Arten in pharmakologische Bioassays nach. Die Ergebnisse, 2002 im Journal of Ethnopharmacology publiziert, zeigten messbare antibakterielle, antiparasitäre und antiprotozoische Wirkungen für mehrere Arten.

Eine Auswahl wichtiger Heilpflanzen der yukatekischen Maya:

  • Bursera simaruba (chakah, „Indianernase“): Die rotbraune Rinde wird gegen Sonnenbrand, Insektenstiche und Hautausschlag eingesetzt. Wächst regelmäßig neben Metopium brownei (chechém), dem Giftbaum, dessen Saft Brandblasen erzeugt. Maya-Heiler erklären beide Pflanzen als Geschwister, das Gegengift wachse beim Gift.
  • Hamelia patens (xchakank’in, „Sangre del Cristo“): Der gesamte Strauch ist antiseptisch und entzündungshemmend, in Studien wirksam gegen Staphylococcus aureus und Candida albicans. Eingesetzt bei Hautwunden, Pilzinfektionen und Ausschlag.
  • Lonchocarpus longistylus und Lonchocarpus violaceus (balché): Die Rinde liefert die Basis des gleichnamigen rituellen Honigweins, getrunken bei Heilritualen und beim cha’a chaak-Regenritual. Enthält Rotenoide mit insektizider und mild psychoaktiver Wirkung.
  • Pluchea symphytifolia (santa María): Die Blätter enthalten Cafeoylchinasäuren, deren entzündungshemmende und antimikrobielle Aktivität in Zürich von Heinrich und Mitarbeitern bestätigt wurde.
  • Nicotiana rustica (k’utz): Wilder, hochnikotinhaltiger Tabak, von h’menes als Räucherwerk und Schutzmittel verwendet, nicht als Genussmittel.
  • Bourreria pulchra (ba’kal-che): Das Holz und die Rinde werden gegen Hautparasiten und als kühlendes Mittel im Humoralsinn eingesetzt.
  • Crossopetalum gaumeri (k’an chunup): Anita Ankli widmete der Art ihre Doktorarbeit. Sie isolierte Phenylpropanoid-Glykoside mit antiprotozoischer Wirkung und bestätigte damit den Maya-Gebrauch gegen Magen-Darm-Erkrankungen.

Die jüngste Studie zur dermatologisch relevanten Maya-Pflanzenkunde stammt von Escobar-Chan und Kollegen am Centro de Investigación Científica de Yucatán (CICY), publiziert 2024. Sie verglichen historische Quellen wie Roys (1933) mit aktuellen Feldbefragungen und stellten fest, dass jüngere Generationen weniger Arten nutzen, dafür den Schwerpunkt verschieben. Geringere Arten-Vielfalt im Gebrauch ist eine Folge nicht von Pflanzenarmut, sondern von Wissensverlust.

Das Wort als Werkzeug – das Ritual de los Bacabes

Eine zentrale, in deutschsprachigen Ratgebern fast unbekannte Quelle ist das Ritual de los Bacabes (auch Ritual of the Bacabs). Das Manuskript wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Nunkiní in Yucatán entdeckt, gelangte 1930 an die Princeton University Library und enthält 68 Beschwörungen in yukatekischer Maya, geschrieben in lateinischer Schrift, vermutlich kopiert aus älteren Vorlagen aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert.

Ralph Roys, Mayanist der Carnegie Institution, übersetzte und edierte das Werk 1965. Ramón Arzápalo Marín legte 1987 an der UNAM eine vollständige zweisprachige Edition mit Faksimile, rhythmischer Transkription und Kommentar vor. Die Beschwörungen behandeln Krankheiten wie Schlangenbisse, Asthma, Geburtsbeschwerden, Hautausschläge und psychisch-religiöse Leiden, die als tankas von erzürnten Geistern verursacht gelten.

Bemerkenswert ist die enge Verzahnung von Pflanze und Sprache. In manchen Beschwörungen wird eine Pflanze nicht physisch verwendet, sondern durch Anrufung wirksam gemacht. In anderen wird die Anwendung detailliert beschrieben. Die Sprache ist suyuá than, eine kunstvolle, rätselhafte Bildsprache, die ohne Initiation nicht verstanden wird. Die Königswahl in vorkolonialer Zeit prüfte den Kandidaten in suyuá than ab, wer die Sprache der Erleuchteten nicht verstand, war kein König.

Heute existieren noch jene rituellen Krankheitskonzepte: Die iks oder vientos, krankmachende Winde aus Höhlen und Cenoten, gehören zum festen Diagnoserepertoire des h’men. Die yukatekische Volkskosmologie ist also nicht ein archäologisches Relikt, sondern eine kontinuierlich überlieferte Praxis. Verschiedene moderne Studien an der Universidad Autónoma de Yucatán dokumentieren die fortdauernde Relevanz der Bacabes-Konzepte in der Dorfmedizin, am sichtbarsten bei tankas-Diagnosen und beim cha’a chaak-Ritual gegen Trockenheit.

Maria Sabina, die Mazateken und die pharmakologische Nachgeschichte

Die Mazateken in der Sierra Mazateca um Huautla de Jiménez praktizieren eine Heilkunst, in der psilocybinhaltige Pilze (ndi xijtho, „die kleinen Sprössende“) eine zentrale Rolle spielen. Die wichtigsten Arten sind Psilocybe caerulescens, Psilocybe mexicana und Psilocybe cubensis. Die Heilung findet in einer nächtlichen velada statt, einer kollektiven Sitzung, in der die Heilerin oder der Heiler doppelt so viele Pilze wie die Patienten konsumiert, um zu diagnostizieren.

Die Begegnung mit dem Westen begann nicht erst mit Robert Gordon Wasson 1955. Bereits in den 1930er Jahren forschten der österreichische Botaniker Blas Pablo Reko, der US-amerikanische Anthropologe Jean Bassett Johnson, der österreichische Ethnologe Robert Weitlaner und der Harvard-Botaniker Richard Evans Schultes in der Region. Wasson, Bankier bei J. P. Morgan und Amateur-Mykologe, wurde 1955 von María Sabina in eine velada eingeführt. Sein Bericht in Life am 13. Mai 1957 löste eine Welle westlichen Interesses aus, die für Sabinas Gemeinde verheerend war. Sabina wurde inhaftiert, ihr Haus brannte, ihr Sohn wurde ermordet. Sie sagte später, die Pilze hätten ihre Kraft verloren, seit Fremde aus Neugier statt Krankheit zu ihnen gekommen seien.

Wassons mitgenommene Pilzproben gelangten an Albert Hofmann bei Sandoz, der 1958 Psilocybin und Psilocin isolierte. Die moderne Psychedelika-Forschung beruht direkt auf diesem Wissenstransfer, ohne dass die mazatekische Gemeinschaft Anteil an Patenten oder kommerziellem Nutzen hatte. Die Frage des biokulturellen Eigentums ist bis heute ungeklärt. Eine 2021 in ACS Pharmacology erschienene Analyse listet die ethischen Fragen rund um aktuelle Psilocybin-Patente und fordert Beteiligungsmodelle.

Eine zweite, weniger bekannte mazatekische Pflanze ist Salvia divinorum (ska María Pastora, „Hirtin Maria“). Die Mazateken verwenden frische Blätter durch Zerkauen oder als Saft, niemals geräuchert. Die Pflanze gilt als Reinkarnation der Jungfrau Maria, daher der Name. Pharmakologisch ist sie ein Sonderfall. Ihr Hauptwirkstoff Salvinorin A ist:

  • der erste bekannte natürliche, hochselektive Agonist am kappa-Opioid-Rezeptor (KOR);
  • der einzige bekannte stickstofffreie Opioid-Rezeptor-Ligand, ein Diterpen;
  • pharmakologisch ein eigener Klasse zuzuordnen, anders als die klassischen serotonergen Halluzinogene wie LSD und Psilocybin.

Diese Eigenschaften machen Salvinorin A zu einem zentralen Werkzeug der Pharmakologie, insbesondere für die Erforschung von Schmerzbehandlung ohne Opioidsucht, von Depression, von Suchterkrankungen und von Bewusstseinszuständen. Modifizierte Analoga werden seit 2018 in präklinischen Studien getestet. Die mazatekische Anwendung umfasst nach Valdés et al. (1983) und neuer Übersicht von Coffeen und Pellicer (2019) die Behandlung von Anämie, Kopfschmerzen, Rheuma, Durchfall sowie das kulturspezifische Syndrom panzón de borrego („Lammbauch“), eine schmerzhafte Bauchschwellung, die durch Hexerei verursacht sein soll.

Die mazatekische Lehre der Pilz-Velada gilt heute als hochgefährdet. Plant-Medicine-Tourismus, der Verkauf von Pilzen an Reisende und die Kommerzialisierung indigener Liturgie haben Sabinas Sorge bestätigt. Mehrere mazatekische Familien führen die Tradition fort, doch die Strukturen sind brüchig.

Wirikuta und das Verschwinden des Peyote

Die Wixárika unternehmen seit mindestens fünf Jahrhunderten alljährlich eine etwa 800 Kilometer lange Pilgerwanderung von der Sierra Madre Occidental in die Wüste von Wirikuta in San Luis Potosí. Dort sammeln sie hikuri, den Peyote-Kaktus Lophophora williamsii. Die Pflanze ist ein langsam wachsender, knopfförmiger Kaktus ohne Stacheln, der etwa 30 Jahre bis zur Blühreife braucht. Sein Hauptwirkstoff Mescalin ist ein Phenylethylamin-Halluzinogen.

Der Kaktus ist gefährdet. Pedro Nájera, Agrarökologe an der Universidad Autónoma de San Luis Potosí (UASLP) und Mitgründer der indigen geführten Initiative Hablemos de Híkuri (Lasst uns über Hikuri sprechen), dokumentierte einen Rückgang der Peyote-Population in von Wixárika-Pilgern und Touristen besuchten Wirikuta-Gebieten von rund 40 Prozent in fünf Jahren. In Bereichen mit Tomatengewächshausanbau ist der Bestand vollständig verschwunden, hier verbraucht die Bewässerung mehr als vier Millionen Kubikmeter Wasser jährlich auf einer formal geschützten Fläche.

Ursachen für den Rückgang sind:

  • Erntung durch Nicht-Wixárika-Touristen, oft gestoppte Stümpfe, die nicht regenerieren können.
  • Erntung durch psychedelische Tourismusveranstalter, die Peyote für Nicht-Indigene illegal anbieten.
  • Industrieller Tomatenanbau in den Bewässerungsperimetern um Real de Catorce.
  • Bergbau-Konzessionen, gegen die der Frente en Defensa de Wirikuta seit 2010 klagt.

Der mexikanische Staat schützt Peyote formal seit 1994 als Teil der ANP „Wirikuta“ (UNESCO-anerkannte Sacred Natural Site). Strafen reichen theoretisch bis 25 Jahre Haft. In der Praxis ist die Durchsetzung schwach. Die Initiative Hablemos de Híkuri, geführt von Lisbeth Bonilla und Natanahel Salvador (Wixárika), entwickelt seit 2017 ein bikulturelles Managementmodell mit nicht-kommerzieller Saatgutgewinnung und Anbau für rituelle Zwecke.

Curanderismus als synkretistisches System

Der Curanderismus ist nicht „die“ alte Maya-Medizin, wie populäre Texte behaupten. Er ist ein Kolonialprodukt, entstanden aus der Verschmelzung indigener Pflanzenkunde, spanisch-arabischer Humoralmedizin und römisch-katholischer Heiligenverehrung. Charakteristisch sind:

  • Diagnose nach Heiß-Kalt-Schema. Krankheiten haben „kalte“ oder „heiße“ Qualität und werden mit dem Gegengewicht ausgeglichen.
  • Kulturspezifische Syndrome, die in der biomedizinischen Klassifikation fehlen: susto (Schreckseelenverlust), empacho (Magenstauung), mal de ojo (böser Blick), aire (krankmachender Wind), bilis (Galle/Zorn), caída de mollera (eingefallene Fontanelle bei Säuglingen).
  • Limpia-Rituale mit huevo (Ei, das die Krankheit aufnimmt), ramas (Kräuterbüschel) oder Kerzen.
  • Heiligenanrufung, oft Niño Fidencio, San Charbel, Jesús Malverde oder die Jungfrau von Guadalupe.

Die wichtigsten Curanderismo-Pflanzen reichen weit über das Maya-Gebiet hinaus:

  • Ruda (Ruta graveolens): Wein-Raute gegen mal aire und Augenleiden, in Limpias verwendet.
  • Albahaca (Ocimum basilicum): Basilikum als Reinigungspflanze.
  • Romero (Rosmarinus officinalis): Rosmarin als allgemeines Stärkungsmittel.
  • Manzanilla (Matricaria recutita): Echte Kamille gegen empacho, Bauchschmerzen.
  • Hierba santa (Piper auritum): Mexikanischer Pfeffer als Wickel gegen Kopfschmerzen.
  • Estafiate (Artemisia ludoviciana): Mexikanischer Beifuß gegen Verdauungsstörungen.
  • Damiana (Turnera diffusa): In ganz Mexiko als Tonikum eingesetzt, Wirkungen auf das Zentralnervensystem in präklinischen Studien bestätigt.
  • Cuachalalate (Amphipterygium adstringens): Rinde gegen Magengeschwüre, antitumoröse Aktivität in Zellstudien (Universidad Autónoma Metropolitana, México).

Die Universidad Nacional Autónoma de México hat das gesamte Curanderismo-Wissen in der Biblioteca Digital de la Medicina Tradicional Mexicana erschlossen. Die Datenbank, basierend auf der zwischen 1990 und 1994 vom Instituto Nacional Indigenista publizierten elfbändigen Sammlung, dokumentiert mehr als 1.000 Heilpflanzen, 45 Pilzarten und 1.100 Diktionärsdefinitionen, davon 30 zweisprachig in indigenen Sprachen. Sie ist die mit Abstand wichtigste Primärquelle für mexikanische Volksmedizin und unterscheidet sauber zwischen den ethnischen Traditionen.

Staatliche Anerkennung – das IMSS-Bienestar-Programm

Mexiko geht seit den 2010er Jahren einen anderen Weg als die meisten Industrieländer: nicht Verdrängung der traditionellen Medizin, sondern ihre Integration ins öffentliche Gesundheitssystem. Im Plan de Salud des IMSS-Bienestar, des öffentlichen Versorgungssystems für Nicht-Versicherte, sind 753 traditionelle Heiler registriert. Hinzu kommen 7.079 freiwillige Hebammen (parteras voluntarias), die Schwangere betreuen, Hochrisikogeburten an Kliniken überweisen und Niedrigrisikogeburten selbst durchführen.

Im August 2025 wurde im Bundesstaat Sonora das erste reguläre, von der COFEPRIS (mexikanische Behörde für Gesundheits-Risikoschutz) zertifizierte Consultorio Tradicional Indígena in Vícam Switch eröffnet, einer Yaqui-Gemeinde. Verantwortlich ist die Yaqui-Heilerin und Hebamme María Francisca Rosario Matuz („Doña Panchita“), die ihre Lehre von ihrer Mutter erhielt. Die Praxis bietet regulierte Aufgüsse, Limpias und traditionelle Yaqui-Behandlungen.

Begleitend baut das Instituto Nacional de los Pueblos Indígenas (INPI) in seinen 105 Centros Coordinadores de Pueblos Indígenas Räume für die Praxis traditioneller Medizin auf, sowie über das PROBIPI-Programm Heilpflanzengärten und Apotheken mit Pflanzenmedizin. Die rechtlich noch unklare Frage, wie traditionelle Diagnostik (Mais-Werfen, Pendel, Pulslesen) im IMSS-Bienestar-Rahmen einzuordnen ist, wird derzeit politisch verhandelt. Im August 2025 scheiterte eine Verfassungsklage vor der Ersten Kammer des Obersten Gerichtshofs, die den Konsum psilocybiner Pilze für indigene Heiler legalisieren sollte, an fehlender Stimmenmehrheit.

Forschungslücken, Kommerzialisierung und Wissensverlust

Trotz des spanienweiten Vorbildcharakters bleibt die ethnobotanische Erforschung Mexikos lückenhaft. Drei Beobachtungen sind wesentlich:

Erstens, der Generationenabstand wächst. Studien aus Belize (Yucatec-Maya-Communities) und aus Chiapas (Tzeltal, Tzotzil) zeigen einen klaren Rückgang des aktiven Pflanzenwissens bei unter 30-Jährigen. Die Übermittlung von Generation zu Generation funktioniert nur bei familiärer und sprachlicher Kontinuität. Wer in eine spanischsprachige Stadt zieht, verliert das Wissen.

Zweitens, die Bioprospektion ist unfair. Die meisten ethnobotanischen Studien führen zu pharmakologischen Untersuchungen in nördlichen Universitäten und Pharmaunternehmen. Patente fließen ohne Gegenleistung an die Gemeinschaften ab, deren Wissen die Suche überhaupt ermöglicht. Das Nagoya-Protokoll (2010) verpflichtet Mexiko theoretisch zu Vorteilsausgleich (Access and Benefit Sharing). In der Praxis ist die Umsetzung schwach.

Drittens, der „Plant Medicine Tourism“ gefährdet die Substanz, die er konsumiert. Wirikuta verliert Peyote, Huautla verliert Pilze, Quintana Roo wandelt Maya-Heiler-Begegnungen in Spa-Pakete um. Wenn ein One&Only-Resort in Baja California eine „Maya-Nachfahrin“ zum Personalisieren von Spa-Ritualen anstellt, ist das nicht Curanderismus, sondern dessen Marketing-Hülle. Es lohnt, das offen zu benennen.

Die Antwort kann nicht „Schutz vor außen“ sein, denn die meisten Heilenden empfangen Patient*innen aus eigenen Stücken und verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Die Antwort liegt in gemeinschaftlich geführten Modellen wie Hablemos de Híkuri, in pflanzenrechtlich abgesicherten Saatgutbanken, in der Stärkung der staatlichen Kanäle (IMSS-Bienestar, INPI) und in einer ethnobotanischen Forschung, die ihre Ergebnisse in den indigenen Sprachen zurückspielt.

Was Außenstehende verstehen sollten

Drei Einsichten, die in den ersten zehn deutschen Suchtreffern fehlen:

Die Maya-, Wixárika-, Mazatec- und mestizenkatholische Heilkunst ist keine „alternative Medizin“ im westlichen Sinn, sondern ein eigenes medizinisches System mit eigener Krankheitsklassifikation, Diagnostik und Pharmakopöe. Es ist nicht „wirksam“ oder „unwirksam“ als Ganzes. Manches ist pharmakologisch belegt, anderes ist ritueller Rahmen, vieles ist Mischung. Die Trennung gehört in jeden seriösen Bericht.

Begriffliche Genauigkeit ist Respekt. Wer von „mexikanischen Schamanen“ spricht, sollte wissen, ob er h’menes, Mara’akates, Chjotas chjine oder Curanderos meint. Die Begriffe sind nicht austauschbar, und ihre Unterschiede sind keine ethnologische Spitzfindigkeit, sondern Auskunft über die Traditionen, mit denen man sich beschäftigt.

Die Pflanzen, die diesen Heilenden zur Verfügung stehen, sind in Veränderung. Yucatecas Maya-Wald schrumpft, Wirikuta schrumpft, Oaxacas Pilzgründe schrumpfen. Wer ethnobotanisch interessiert ist, sollte die Frage des Pflanzenschutzes mit der Frage des Wissensschutzes zusammen denken. Eine Pflanze ohne Heiler ist verloren, ein Heiler ohne Pflanzen auch.

Quellen und Literatur

  • Ankli, A., Sticher, O. & Heinrich, M. (1999a): Medical ethnobotany of the Yucatec Maya – healers‘ consensus as a quantitative criterion. Economic Botany 53(2), 144 bis 160. doi.org/10.1007/BF02866493
  • Ankli, A., Sticher, O. & Heinrich, M. (1999b): Yucatec Maya medicinal plants versus nonmedicinal plants – indigenous characterization and selection. Human Ecology 27(4), 557 bis 580. doi.org/10.1023/A:1018791927215
  • Ankli, A., Heinrich, M., Bork, P., Wolfram, L., Bauerfeind, P., Brun, R. & Sticher, O. (2002): Yucatec Mayan medicinal plants – evaluation based on indigenous uses. Journal of Ethnopharmacology 79(1), 43 bis 52. doi.org/10.1016/S0378-8741(01)00355-5
  • Arzápalo Marín, R. (1987): El Ritual de los Bacabes – edición facsimilar con transcripción rítmica, traducción, notas, índice, glosario y cómputos estadísticos. Universidad Nacional Autónoma de México, Instituto de Investigaciones Filológicas, México D.F.
  • Berlin, B. & Berlin, E. A. (1996): Medical Ethnobiology of the Highland Maya of Chiapas, Mexico – The Gastrointestinal Diseases. Princeton University Press, Princeton.
  • Bye, R. & Linares, E. (2013): Mexican market plants of the 16th century. I – Plants recorded in Historia Natural de Nueva España. Journal of Ethnobiology 10(2), 151 bis 168.
  • Coffeen, U. & Pellicer, F. (2019): Salvia divinorum – from recreational hallucinogenic use to analgesic and antidepressant investigational tool. Frontiers in Pharmacology 10, 1234. doi.org/10.3389/fphar.2019.01234
  • Cunningham, A. B. (2001): Applied Ethnobotany – People, Wild Plant Use and Conservation. Earthscan, London.
  • Escobar-Chan, Z., Carnevali Fernández-Concha, G., Rodríguez-García, C. M., Ortiz-Vázquez, E., Peraza-Sánchez, S. R. & Vera-Ku, B. M. (2024): Quantitative ethnobotanical study of medicinal species with dermatological relevance used in traditional Mayan medicine. Ethnobotany Research and Applications 28. doi.org/10.1177/02780771241230809
  • Heinrich, M., Ankli, A., Frei, B., Weimann, C. & Sticher, O. (1998): Medicinal plants in Mexico – healers‘ consensus and cultural importance. Social Science and Medicine 47(11), 1859 bis 1871. doi.org/10.1016/S0277-9536(98)00181-6
  • Hofmann, A. (1980): LSD – Mein Sorgenkind. Klett-Cotta, Stuttgart.
  • INPI – Instituto Nacional de los Pueblos Indígenas (2023): Encuentro Nacional de Médicos Tradicionales y Plan de Salud IMSS Bienestar. Pressemitteilungen März und Oktober. gob.mx/inpi
  • Roys, R. L. (1933): The Ethno-Botany of the Maya. Tulane University, Department of Middle American Research, New Orleans. Reprint Institute for the Study of Human Issues, Philadelphia 1976.
  • Roys, R. L. (1965): Ritual of the Bacabs. University of Oklahoma Press, Norman.
  • Schultes, R. E. & Hofmann, A. (1979): Plants of the Gods – Origins of Hallucinogenic Use. McGraw-Hill, New York.
  • UNAM (2009 fortlaufend): Biblioteca Digital de la Medicina Tradicional Mexicana. medicinatradicionalmexicana.unam.mx
  • Valdés, L. J., Díaz, J. L. & Paul, A. G. (1983): Ethnopharmacology of ska María Pastora (Salvia divinorum, Epling and Játiva-M.). Journal of Ethnopharmacology 7(3), 287 bis 312. doi.org/10.1016/0378-8741(83)90004-1
  • Wasson, R. G. (1957): Seeking the magic mushroom. Life magazine, 13. Mai 1957, 100 bis 120.
  • Wasson, R. G., Cowan, G., Cowan, F. & Rhodes, W. (1974): María Sabina and Her Mazatec Mushroom Velada. Harcourt Brace Jovanovich, New York.
  • Wixárika Research Center / Hablemos de Híkuri (2024): Big business could wipe out Mexico’s sacred psychedelic peyote cactus. wixarika.org
  • Zhang, Y., Bromley, S., Tang, Y., Liu-Chen, L. Y. & Roth, B. L. (2017): A unique natural selective kappa-opioid receptor agonist, salvinorin A, and its roles in human therapeutics. Phytochemistry 137, 9 bis 14. doi.org/10.1016/j.phytochem.2017.02.001

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