
Auf einen Blick
- Mexiko besteht aus 32 Bundesstaaten (31 Estados plus Mexiko-Stadt als Bundesentität seit 29. Januar 2016).
- Bevölkerung gemäß INEGI Census 2020: 126.014.024 Einwohner auf einer Fläche von 1.964.375 Quadratkilometern (rund fünfeinhalbmal so groß wie Deutschland).
- Sieben touristische Großregionen lassen sich klar abgrenzen: Halbinsel Baja California, Norden, Bajío und Westmexiko, Zentralmexiko, Golfküste, Pazifischer Süden und Yucatán-Halbinsel.
- Höchster Punkt ist der Vulkan Citlaltépetl (Pico de Orizaba) mit 5636 Metern an der Grenze zwischen Puebla und Veracruz, tiefster Punkt die Laguna Salada (zehn Meter unter dem Meeresspiegel).
- Mexiko zählt zu den 17 Megadiversity-Ländern der Erde mit rund 1.096 Vogelarten und etwa zehn Prozent aller weltweit bekannten Pflanzenarten.
- Die UNESCO listet 35 Welterbestätten in Mexiko, mehr als in jedem anderen Land Lateinamerikas.
- Bevölkerungsstärkste Entitäten sind Estado de México (16,99 Millionen), Mexiko-Stadt (9,21 Millionen) und Jalisco (8,35 Millionen). Die kleinsten sind Colima (731.000), Baja California Sur (798.000) und Campeche (928.000).
Mexiko ist kein einheitliches Reiseland, sondern ein Kontinent im Kleinen. Die Distanz von Tijuana an der US-Grenze bis nach Mérida im Südosten beträgt 3.300 Kilometer und entspricht damit etwa der Strecke von Barcelona bis Moskau. Wer von der Wüste Sonora in den Regenwald von Chiapas reist, durchquert mehrere Klimazonen, drei Gebirgssysteme, zwei Ozeane und Kulturräume, deren Wurzeln teilweise mehr als dreitausend Jahre zurückreichen. Dieser Beitrag gliedert das Land in sieben praktische Großregionen mit Klima, typischer Flora und Fauna, wichtigsten Städten und touristischen Schwerpunkten und stellt anschließend alle 32 Bundesstaaten alphabetisch in kompakter Form vor.
Wie Mexiko regional gegliedert ist
Mexikos Bundesstaaten lassen sich auf mehrere Arten zusammenfassen. Die spanischsprachige Wikipedia und Schulbücher arbeiten meist mit einem Modell aus acht Regionen (Noroeste, Noreste, Occidente, Oriente, Centronorte, Centrosur, Suroeste, Sureste). Das mexikanische Tourismusministerium SECTUR nutzt Marketingregionen wie „Mundo Maya“ oder „Tesoros Coloniales del Centro de México“. Naturwissenschaftler unterscheiden nach den biogeografischen Reichen Nearktis und Neotropis, deren Grenze etwa entlang des Eje Neovolcánico bei 19 Grad Nord verläuft. Für deutschsprachige Reisende hat sich eine gröbere Aufteilung in sieben Großregionen bewährt. Sie folgt Klima, Landschaft und Reiseinfrastruktur, nicht starren Verwaltungsgrenzen.
1. Halbinsel Baja California

Die rund 1.200 Kilometer lange Halbinsel zwischen Pazifik und Golf von Kalifornien (Mar de Cortés) ist mit den Bundesstaaten Baja California und Baja California Sur ein eigener mexikanischer Mikrokosmos. Tijuana im Norden ist die meistfrequentierte Landesgrenze der Welt, Cabo San Lucas im Süden eines der teuersten Resortgebiete Lateinamerikas. Dazwischen liegen Wüsten, Salzseen und nahezu menschenleere Buchten.
Klimatisch dominiert ein Wüsten- bis Mittelmeerklima. Im Norden (Tijuana, Ensenada) fällt der wenige Regen im Winter, während die Sommer trocken und mild bleiben. Der Süden um La Paz und Los Cabos ist ganzjährig heiß, mit gelegentlichen Hurrikanen zwischen September und November. Tagestemperaturen liegen im Sommer bei 30 bis 38 Grad Celsius, im Winter bei angenehmen 22 bis 26 Grad.
Die Flora prägen Säulenkakteen wie der Cardón (Pachycereus pringlei), der mit über zwölf Metern größte Kaktus der Welt, sowie der Boojum-Baum (Fouquieria columnaris), eine endemische Bizarrheit. Im Meer ist die Halbinsel weltweit einzigartig: Die Lagunen von Guerrero Negro und San Ignacio sind die wichtigsten Kalbungsgebiete des Grauwals (Eschrichtius robustus) zwischen Januar und April. Im Mar de Cortés, von Jacques Cousteau „Aquarium der Welt“ genannt, leben Walhaie, Mantas und über 800 Fischarten. Der Park Cabo Pulmo schützt das einzige lebende Korallenriff im östlichen Pazifik nördlich des Äquators.
Größte Städte sind Tijuana (rund 1,9 Millionen Einwohner), Mexicali (Hauptstadt von Baja California) und La Paz (Hauptstadt von Baja California Sur). Sehenswürdigkeiten reichen von den Felsmalereien der Sierra de San Francisco (UNESCO-Welterbe seit 1993) über die Weinregion Valle de Guadalupe bis zum Naturpark El Pinacate y Gran Desierto de Altar mit seinen Vulkankratern und Sanddünen, ebenfalls UNESCO-Welterbe.
Für Reisende lohnt sich die „Carretera Transpeninsular“ (Bundesstraße 1), eine 1.711 Kilometer lange Panoramaroute, die Tijuana mit Cabo San Lucas verbindet. Sie führt durch Loreto (älteste spanische Mission Kaliforniens, gegründet 1697), an Salinen vorbei und durch Wüstentäler. Wal-Watching, Kayaking, Sportfischen und gehobene Gastronomie sind die Hauptattraktionen.
2. Norden
Der nordmexikanische Großraum umfasst die Bundesstaaten Sonora, Chihuahua, Coahuila, Nuevo León, Tamaulipas, Sinaloa und Durango. Er ist das industrielle Rückgrat Mexikos, Heimat der Maquiladora-Industrie an der US-Grenze und der zweitgrößten Wirtschaftsregion des Landes nach der Hauptstadtregion. Die Sierra Madre Occidental im Westen und die Sierra Madre Oriental im Osten schließen das Hochland von Mexiko ein, dazwischen liegen Halbwüsten, Steppen und Trockenwälder.
Das Klima ist überwiegend semi-arid bis arid. Die Wüste Chihuahuense, die größte Nordamerikas, erstreckt sich von Hidalgo und Querétaro bis weit in die USA. Sommer sind extrem heiß (bis 45 Grad Celsius), Winter können nachts unter den Gefrierpunkt fallen, vor allem in Höhenlagen über 1.500 Metern. Niederschläge konzentrieren sich auf Juli bis September.
Charakteristische Pflanzen sind Yucca-Arten, Agaven (Heimatregion des Mezcal und der Sotol-Brände), Mesquite-Bäume und der für Coahuila endemische Lechuguilla-Kaktus. Die Tierwelt umfasst den Berglöwen (Puma concolor), den Schwarzbären, den Wolf (in den Wäldern von Chihuahua wieder angesiedelt) und den Roadrunner. Die Sierra Madre Occidental ist Lebensraum des bedrohten Jaguars in seinem nördlichsten Verbreitungsgebiet sowie des Thick-billed Parrots, eines der wenigen ursprünglich US-amerikanischen Papageien.
Die wichtigsten Städte sind Monterrey (Nuevo León), nach Mexiko-Stadt und Guadalajara die drittgrößte Metropolregion des Landes mit über 5,3 Millionen Einwohnern und Sitz multinationaler Konzerne wie FEMSA und Cemex. Chihuahua, Hermosillo, Saltillo, Culiacán, Durango und Ciudad Juárez folgen. Touristisch herausragend ist die Barranca del Cobre (Kupferschlucht) im Bundesstaat Chihuahua, ein viermal größeres und an manchen Stellen tieferes Schluchtensystem als der Grand Canyon. Die Eisenbahnstrecke „El Chepe“ von Los Mochis nach Chihuahua zählt zu den spektakulärsten Bahnreisen weltweit, mit 37 Brücken und 86 Tunneln.
Weitere Höhepunkte sind die Wüstenoasen Cuatro Ciénegas in Coahuila (mit endemischen Lebensformen, die Astrobiologen als Modell für extraterrestrisches Leben untersuchen), Real de Catorce in San Luis Potosí (verlassene Silberminen-Stadt, allerdings geografisch zwischen Norden und Bajío), die Felszeichnungen der Sierra de San Francisco und das Grenzgebiet von Tijuana mit Tex-Mex-Gastronomie und Mariachi-Tradition. Die Sicherheitslage in einigen nördlichen Bundesstaaten erfordert die aktuelle Lektüre der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.
3. Bajío und Westmexiko
Das Bajío, oft als „Mexikos Heartland“ bezeichnet, umfasst die Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Querétaro, San Luis Potosí und Zacatecas und reicht im Westen über Jalisco, Nayarit und Colima an die Pazifikküste. Der Begriff stammt aus der Kolonialzeit und bezeichnete ursprünglich die fruchtbaren Tieflandbecken, in denen sich rund um die ab 1546 entdeckten Silberminen die wohlhabendsten Städte Neuspaniens entwickelten. Heute ist das Bajío eines der wichtigsten Industriezentren Mexikos mit Werken von Audi, BMW, Volkswagen, Honda und Mazda.

Klimatisch herrscht im Bajío auf 1.800 bis 2.200 Metern Höhe ein gemäßigtes, halbtrockenes Klima mit warmen Tagen, kühlen Nächten und einer ausgeprägten Sommerregenzeit von Juni bis September. Der pazifische Westen (Puerto Vallarta, Manzanillo, Riviera Nayarit) ist tropisch-feucht mit heißen Sommern und einer wahren Gewittersaison von Juli bis Oktober. Hurrikan-Risiken bestehen im Spätsommer.
Die Pflanzenwelt des Hochlands ist von Eichen-Kiefern-Wäldern, Agaven und Pricklypear-Kakteen geprägt. Im Bundesstaat Jalisco erstreckt sich die UNESCO-Agavenlandschaft, in der seit 250 Jahren die Blaue Weber-Agave (Agave tequilana) für die Tequila-Produktion angebaut wird. Die Pazifikküste zeigt tropische Trockenwälder und Mangrovenökosysteme. Bemerkenswerte Tiere sind der vom Aussterben bedrohte Jaguar in der Sierra de Manantlán (Jalisco/Colima), der Monarchfalter, der jeden Winter zu Millionen in Michoacáns Wäldern überwintert (UNESCO-Welterbe Reserva de la Biosfera Mariposa Monarca, allerdings im Grenzbereich zu Zentralmexiko), und Buckelwale in der Bahía de Banderas.
Touristisch dominiert das Bajío die Riege der „Pueblos Mágicos“ und Kolonialstädte. Guanajuato (UNESCO-Welterbe seit 1988), San Miguel de Allende, Querétaro, Zacatecas und Morelia (Michoacán, hier zur Bajío-Klammer gerechnet) gehören zu den schönsten und besterhaltenen Kolonialensembles Lateinamerikas. Mexiko bezeichnet die Achse Querétaro-Guanajuato-Zacatecas auch als „Camino Real de Tierra Adentro“ und damit eine UNESCO-anerkannte Kulturroute der königlichen Silberkarawanen.
Im Westen liegen Guadalajara, mit 1,38 Millionen Einwohnern (5,3 Millionen Metropolregion) zweitgrößte Stadt Mexikos und Ursprung von Mariachi, Charrería (mexikanischer Reitkunst) und Tequila, sowie die Strandhochburgen Puerto Vallarta, Sayulita, San Pancho und die Riviera Nayarit. Konkrete Reisetipps für deutsche Besucher: ein Tequila-Tag von Guadalajara aus, eine Mariachi-Tour im Plaza de los Mariachis, ein Wochenende in San Miguel de Allende mit Hotspring-Besuch in La Gruta und ein Walbeobachtungsausflug in der Bahía de Banderas zwischen Dezember und März.
4. Zentralmexiko und die Hauptstadtregion
Das Zentrum des Landes mit der Hauptstadt Mexiko-Stadt, dem Estado de México, Hidalgo, Tlaxcala, Puebla, Morelos und Michoacán ist demografisch, wirtschaftlich und kulturell der Schwerpunkt Mexikos. Allein die Metropolregion Valle de México vereinigt rund 22 Millionen Menschen und damit ein Sechstel der Landesbevölkerung. Die Region liegt im „Eje Neovolcánico Transversal“, einem aktiven Vulkangürtel mit Höhen zwischen 2.000 und 5.600 Metern.

Klimatisch sorgt die Höhenlage von 1.500 bis 2.500 Metern für ein gemäßigtes Hochlandklima mit angenehmen Tagestemperaturen von 18 bis 24 Grad Celsius das ganze Jahr über. Sommer bringen häufige Nachmittagsgewitter (Mai bis Oktober), Winter sind trocken und nachts kühl, in höher gelegenen Regionen wie der Sierra Norte de Puebla auch frostig. Der Popocatépetl, mit 5.426 Metern zweithöchster Berg Mexikos, ist seit 1994 wieder aktiv und erzeugt regelmäßig Aschefahnen, die den Flugverkehr beeinträchtigen können.
Die Vegetation reicht von alpinen Matten und Tannenwäldern (Abies religiosa) auf den Vulkanen über Kiefern-Eichen-Wälder bis zu den Trockendickichten des Cuicatlán-Tals. Die Reserva de la Biosfera Mariposa Monarca in Michoacán ist eines der Naturwunder der Erde: zwischen November und März versammeln sich auf wenigen Hektar Fläche bis zu eine Milliarde Monarchfalter (Danaus plexippus) zum Überwintern. Andere Schlüsselarten sind der Vulkankaninchen (Romerolagus diazi), der nur an den Hängen des Popocatépetl und Iztaccíhuatl vorkommt, und der Axolotl (Ambystoma mexicanum), heute fast nur noch in den Kanälen von Xochimilco zu finden.
Mexiko-Stadt selbst ist ein Universum für sich. Das historische Zentrum (UNESCO-Welterbe seit 1987) steht auf den Trümmern der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán. Sehenswert sind die Ausgrabungen des Templo Mayor, das Palacio Nacional mit den Wandmalereien Diego Riveras, das Museo Nacional de Antropología (eines der weltweit bedeutendsten archäologischen Museen), Frida Kahlos Casa Azul in Coyoacán, die schwimmenden Gärten von Xochimilco und die Künstlerviertel La Roma und La Condesa. Direkt vor der Stadt liegt Teotihuacán, eine der größten archäologischen Stätten der präkolumbischen Welt mit Sonnen- und Mondpyramide.
Außerhalb der Hauptstadt warten Puebla (UNESCO-Welterbe seit 1987 mit Talavera-Keramik und mehr als 70 barocken Kirchen), Cholula (mit der größten Pyramidenbasis der Erde gemessen am Volumen), Cuernavaca (Frühlingsstadt und Hernán Cortés‘ Wahlheimat), Taxco (Silberstadt im Bundesstaat Guerrero, hier dem Zentrum zugerechnet) und Morelia (UNESCO-Welterbe seit 1991). Im Bundesstaat Hidalgo bietet die archäologische Stätte Tula, ehemalige Hauptstadt der Tolteken, beeindruckende vier Meter hohe Krieger-Atlanten.
Praktische Tipps: Reisende sollten in der Hauptstadt die Höhenanpassung von 2.240 Metern beachten und in den ersten Tagen Anstrengungen vermeiden. Smog ist im Winter (November bis Februar) am stärksten, im Sommer hingegen wäscht der tägliche Regen die Luft. Das Metro-Netz mit zwölf Linien ist günstig und effizient (Stand 2026: ein Peso pro Fahrt für Erwachsene, Senioren fahren kostenlos). Tagesausflüge nach Teotihuacán, Tepotzotlán, Taxco und Puebla sind problemlos mit Fernbussen ab den Hauptbusbahnhöfen Norte, TAPO oder Sur möglich.
5. Golfküste
Der schmale tropische Küstenstreifen zwischen den Bundesstaaten Veracruz und Tabasco wird oft übersehen, obwohl er zu den biogeschichtlich und kulturell reichsten Regionen Mexikos zählt. Hier blühte ab etwa 1.500 vor Christus die olmekische Kultur, die „Mutterkultur“ Mesoamerikas. Im klassischen Veracruz entwickelte sich zwischen 250 und 900 nach Christus die Kultur von El Tajín, später dominierten Totonaken und Huasteken die Region.
Klimatisch bestimmt feucht-tropisches Tiefland (Aw-Klima nach Köppen) das Bild. Niederschläge fallen ganzjährig, mit Schwerpunkt im Spätsommer; einzelne Regionen wie die Sierra de los Tuxtlas zählen zu den regenreichsten Mexikos mit über 3.500 Millimetern jährlich. Hurrikane und tropische Stürme treffen die Küste regelmäßig zwischen Juni und November. Im Hinterland des Bundesstaats Veracruz erhebt sich der Citlaltépetl (Pico de Orizaba) auf 5.636 Meter, höchster Berg Mexikos und drittgrößter Nordamerikas.
Die Tropenwälder der Sierra de los Tuxtlas und der Selva de los Chimalapas bilden die nördlichsten Tiefland-Regenwälder Nordamerikas. Hier leben Brüllaffen (Alouatta palliata), Tapire (Tapirus bairdii), Tukane, Quetzale (allerdings nur in höheren Lagen) und der bedrohte Harpyienadler. Sümpfe und Mangroven entlang der Küste sind Lebensraum für Lamantine, Krokodile und Hunderte Wasservogelarten. Die endemische Art Vanilla planifolia (Echte Vanille) stammt aus der Region zwischen Papantla und Misantla, wo die Totonaken bis heute Vanille kultivieren.
Wichtige Städte sind Veracruz (wichtigster Hafen am Golf, gegründet 1519 von Hernán Cortés), Xalapa (Hauptstadt von Veracruz und Sitz des berühmten Anthropologie-Museums mit den größten Olmeken-Köpfen) und Villahermosa (Tabasco). Touristisch hervorzuheben sind die archäologische Stätte El Tajín (UNESCO-Welterbe seit 1992) mit der Pyramide der Nischen, die Stadt Tlacotalpan (UNESCO-Welterbe seit 1998) als kunsthistorisches Juwel kolonialer Hafenarchitektur, das Parque-Museo La Venta in Villahermosa mit den größten Olmeken-Köpfen, der Wasserfall Salto de Eyipantla und die Voladores de Papantla, deren Ritualflug von der UNESCO als immaterielles Welterbe anerkannt wurde.
Konkrete Tipps für Reisende: Die Region eignet sich gut als Verlängerung einer Yucatán-Reise oder als Etappe auf dem Weg von Mexiko-Stadt nach Chiapas. Gastronomisch lohnt sich Veracruz besonders: gebackener Fisch nach veracruzanischer Art, Tamales, Café de Olla und Vanille-Schokolade. Die Küste ist weniger spektakulär als die Karibik, dafür wesentlich ruhiger und günstiger.
6. Pazifischer Süden
Diese Großregion umfasst Guerrero, Oaxaca und Chiapas und ist die kulturell vielfältigste, ethnisch reichste und ärmste Region Mexikos. Allein in Oaxaca leben 16 anerkannte indigene Völker, in Chiapas weitere zwölf, mit eigenen Sprachen, Trachten, Festen und Kosmologien. Geografisch dominiert die zerklüftete Sierra Madre del Sur, die im Süden in die Sierra Madre de Chiapas und das Hochland von Chiapas übergeht. Im Norden grenzt die Region an den Isthmus von Tehuantepec, mit nur 216 Kilometern Breite die schmalste Stelle Mexikos.

Das Klima ist ausgesprochen kontrastreich: tropisch-feucht an der Pazifikküste (Acapulco, Puerto Escondido, Huatulco, Puerto Chiapas), gemäßigt im Hochland von Oaxaca und in den Cañadas von Chiapas, kühl-feucht in San Cristóbal de las Casas auf 2.200 Metern Höhe. Regenzeit: Juni bis Oktober. Der Lacandonen-Regenwald in Ost-Chiapas zählt zu den artenreichsten Ökosystemen Nordamerikas, mit über 3.000 Pflanzenarten und Säugern wie Jaguar, Tapir, Klammeraffe und Brüllaffe.
Die Flora reicht von Bergnebelwäldern mit Baumfarnen und Bromelien über tropische Trockenwälder mit Frangipani, Ceiba (heiliger Baum der Maya) und Wildkakao bis zu Mangrovenökosystemen in den Lagunen von Chacahua und La Encrucijada. Charakteristische Tiere sind neben den genannten Säugern der Resplendent Quetzal (in den Bergen El Triunfos), die endemischen Schopfgürteltiere und der mexikanische Strauss (Crocodylus moreletii) in den Flüssen Chiapas‘.
Touristische Schwerpunkte: Oaxaca-Stadt (UNESCO-Welterbe seit 1987) mit zapotekischen Wurzeln, einer der besten Küchen Lateinamerikas (sieben Mole-Sorten, Tlayuda, Mezcal) und dem Día de los Muertos als touristisch besucherstärkstem Fest. Monte Albán ist die zentrale archäologische Stätte der Zapoteken, Mitla zeigt die feinsten Steinmosaike Mesoamerikas. An der Küste locken Puerto Escondido (Surfen, Bahía Principal), Huatulco (Bucht-System mit klarem Wasser) und Acapulco (lange im Niedergang, seit 2024 nach Hurrikan Otis im Wiederaufbau).
In Chiapas zählen San Cristóbal de las Casas (Kolonialstadt im Maya-Hochland), die Tzotzil-Dörfer San Juan Chamula und Zinacantán, der Cañón del Sumidero (Schluchten mit Wänden bis zu 1.000 Metern Tiefe), die Wasserfälle von Agua Azul und Misol-Há sowie die archäologischen Stätten Palenque (UNESCO-Welterbe seit 1987), Yaxchilán und Bonampak zu den absoluten Höhepunkten. In der Sierra Madre de Chiapas wächst der Schattenkaffee, der wichtigste Bio-Kaffee Mexikos.
Praktische Hinweise: Die Anreise erfolgt meist über die Flughäfen Oaxaca, Tuxtla Gutiérrez (Chiapas) oder Huatulco. Drei bis vier Wochen sollten Reisende für eine sinnvolle Rundreise einplanen. Die Sicherheitslage in einzelnen Regionen Guerreros ist herausfordernd, in den touristischen Zonen Oaxacas und Chiapas‘ jedoch in der Regel unproblematisch.
7. Yucatán-Halbinsel
Die Yucatán-Halbinsel im äußersten Südosten umfasst die Bundesstaaten Yucatán, Quintana Roo und Campeche sowie das nördliche Petén Belizes und Guatemalas. Geologisch ist sie eine flache Karstplatte aus Kalkstein, ohne Oberflächenflüsse, dafür mit über 6.000 Cenoten (vom Maya-Wort ts’onot), unterirdischen Süßwasserbecken, die teils Hunderte Kilometer als Höhlensysteme verbunden sind. Das Sistema Sac Actun ist mit über 376 Kilometern Länge das längste vermessene Unterwasser-Höhlensystem der Welt.
Das Klima ist tropisch (Aw nach Köppen). Trockenzeit von November bis April mit angenehmen 25 bis 32 Grad Celsius, Regenzeit von Mai bis Oktober mit höherer Luftfeuchtigkeit und Tagestemperaturen bis 36 Grad. Die Hurrikan-Saison erstreckt sich von Juni bis November mit Schwerpunkt August bis Oktober. Im Februar bis April erreichen Sargassum-Algen oft die karibische Küste, was Strände vorübergehend beeinträchtigen kann.
Die Vegetation ist im Norden geprägt von Trockenwald (Selva baja caducifolia) mit endemischen Henequén-Agaven (Yucatáns „grünes Gold“ des 19. Jahrhunderts), die bis Mitte des 20. Jahrhunderts den Reichtum der Hacienda-Besitzer begründeten. Im Süden (Calakmul) wachsen feuchte Tropenwälder mit Mahagoni, Ceiba und Sapote. Die Tierwelt ist artenreich: Yucatán-Spinnenaffen, Brüllaffen, Tapire, Pekaris und Jaguare im Calakmul-Reservat (zweitgrößter Tropenwald der Amerikas), Karibik-Flamingos in den Naturreservaten Celestún und Río Lagartos, dazu mehr als 500 Vogelarten und in den Cenoten der blinde Höhlenfisch Ogilbia pearsei. Im Riff von Banco Chinchorro vor der Küste Quintana Roos liegen das größte Salzwasserriff der nördlichen Hemisphäre und ein Schiffswrack-Friedhof.
Touristisch ist die Halbinsel das beliebteste Mexikoziel deutschsprachiger Reisender. Cancún, Playa del Carmen, Tulum und das Sian Ka’an-Biosphärenreservat an der Riviera Maya bieten die kommerzielle Tourismus-Achse mit Pauschalresorts, Cenote-Touren, Tauchen, Schnorcheln am Mesoamerikanischen Riff (zweitgrößtes Korallenriff weltweit), Walhai-Saison (Juni bis September) bei Isla Holbox und einsamen Stränden bei Bacalar (Lagune der sieben Farben).
Yucatán bietet das kulturelle Herz: Mérida (995.129 Einwohner laut INEGI 2020), die Kolonialhauptstadt mit Henequén-Erbe, Paseo de Montejo und einer der lebhaftesten Kulturszenen Mexikos. Die Maya-Stätten Chichén Itzá (UNESCO-Welterbe seit 1988, eines der „Sieben neuen Weltwunder“), Uxmal (UNESCO-Welterbe seit 1996) mit der Puuc-Architektur, Ek Balam, Mayapán und Dzibilchaltún sind weltweit bekannt. Im Süden Campeches liegen Calakmul (UNESCO-Welterbe seit 2002), Edzná und Becán, im Hinterland Campeches die Festungsstadt San Francisco de Campeche (UNESCO-Welterbe seit 1999) mit ihren erhaltenen Bastionen gegen Piraten.
Seit 2024 verbindet der Tren Maya auf einer Streckenlänge von rund 1.554 Kilometern Cancún, Mérida, Campeche, Palenque und weitere Stationen miteinander. Die Tarifspanne reicht von etwa 50 bis 230 Euro je nach Strecke und Klasse. Praktische Tipps: Die beste Reisezeit ist von November bis April, idealerweise außerhalb der mexikanischen Schul- und Weihnachtsferien. Wer Cenoten besuchen möchte, sollte biologisch abbaubare Sonnencreme verwenden, da Standardcremes das ökologische Gleichgewicht gefährden.
Alle 32 Bundesstaaten Mexikos in alphabetischer Reihenfolge
Im Folgenden findet sich ein kompakter Steckbrief zu jedem der 32 Bundesstaaten mit Hauptstadt, Einwohnerzahl gemäß INEGI Census 2020, Klima, charakteristischer Flora und Fauna sowie wichtigsten Sehenswürdigkeiten und touristischem Profil.
Aguascalientes
Aguascalientes liegt im zentralen Hochland und ist mit 5.618 Quadratkilometern der drittkleinste Bundesstaat. Die Hauptstadt Aguascalientes zählt rund 935.000 Einwohner, der gesamte Bundesstaat 1.425.607. Das Klima ist halbtrocken-gemäßigt mit warmen Sommern, kühlen Winternächten und der Regenzeit von Juni bis September. Charakteristisch sind Mesquite-Wälder, Opuntien und Tee-Sträucher (Loeselia mexicana). Wirtschaftlich dominieren der Nissan-Komplex und die Weinregion (mit alten Beständen aus den 1590er-Jahren). Touristisch ist die Feria Nacional de San Marcos im April, die größte Volksfeier Mexikos mit über sieben Millionen Besuchern, das Aushängeschild. Sehenswert ist das Museo Nacional de la Muerte, das Werk José Guadalupe Posadas (Schöpfer der „Catrina“) sowie die Kolonialaltstadt mit dem Palacio de Gobierno aus rosafarbenem Vulkangestein.
Baja California
Baja California ist der nördlichste Bundesstaat der Halbinsel mit 3.769.020 Einwohnern auf 71.450 Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist Mexicali, größere Stadt aber Tijuana mit 1,9 Millionen Einwohnern. Das Klima reicht vom mittelmeerischen Norden (Tijuana, Ensenada) bis zur Wüste im Osten (Mexicali, Imperial Valley). Charakteristisch sind Cardón-Kakteen, Boojum-Bäume, Kondore und Säuger wie Pumas und Wüstenschafe. Touristische Höhepunkte: Valle de Guadalupe (führende Weinregion Mexikos), El Cielo Wein- und Olivenrouten, Wal-Beobachtung im Pazifik (vor allem bei Guerrero Negro), das Vulkanfeld El Pinacate (UNESCO-Welterbe seit 2013) und die Felsmalereien der Sierra de San Francisco. Tijuana selbst hat sich vom belasteten Grenzort zu einer überraschend lebendigen Stadt mit hochkarätiger Gastronomie („Baja Med“-Küche) entwickelt.
Baja California Sur
Mit 798.447 Einwohnern auf 73.909 Quadratkilometern ist Baja California Sur einer der bevölkerungsärmsten Bundesstaaten und gleichzeitig flächenmäßig der neuntgrößte. Hauptstadt ist La Paz. Das Klima ist heiß-arid bis mild-mediterran, mit Hurrikangefahr im September und Oktober. Charakteristisch sind das Mar de Cortés mit seinem außergewöhnlichen Reichtum an Meereslebewesen, die Wal-Lagunen Ojo de Liebre und San Ignacio sowie die UNESCO-Welterbestätten Sierra de San Francisco (Felsmalereien) und die Inseln des Golfes von Kalifornien (UNESCO-Welterbe seit 2005). Touristisch sind Cabo San Lucas und San José del Cabo (Los Cabos) Luxus-Hotspots, La Paz lockt mit Walhai-Schwimmen, Loreto bietet Meeresnationalpark und älteste Mission, und Todos Santos gilt als ruhiger Surfer- und Künstlerort.
Campeche
Campeche umfasst den Westen der Yucatán-Halbinsel und gehört mit 928.363 Einwohnern auf 57.485 Quadratkilometern zu den am dünnsten besiedelten Bundesstaaten. Die Hauptstadt San Francisco de Campeche ist seit 1999 UNESCO-Welterbe, eine der besterhaltenen befestigten Hafenstädte Lateinamerikas, deren Mauern und Bastionen ab 1686 zum Schutz vor Piraten errichtet wurden. Klima: tropisch mit Trockenzeit von November bis April, Regenzeit Mai bis Oktober. Im Süden erstreckt sich die Reserva de la Biosfera Calakmul (UNESCO-Welterbe seit 2002), zweitgrößter Tropenwald Amerikas mit Jaguaren, Tapiren und Brüllaffen. Die archäologische Maya-Stätte Calakmul war Hauptstadt der Schlange-Dynastie und einer der mächtigsten Stadtstaaten der klassischen Maya. Weitere Highlights: Edzná, Becán, Chicanná, Champotón und Isla Aguada (Delfin- und Manati-Beobachtung).
Chiapas
Chiapas ist mit 5.543.828 Einwohnern auf 73.311 Quadratkilometern der südlichste Bundesstaat und kulturell einer der vielfältigsten. Die offizielle Hauptstadt Tuxtla Gutiérrez liegt im Zentralgraben, das touristische Herz aber schlägt in San Cristóbal de las Casas auf 2.200 Metern Höhe. Klima: tropisch in den Tieflagen, gemäßigt im Hochland, kühl in den Bergen. Im Lacandonen-Regenwald herrscht ein heißes-feuchtes Klima mit Niederschlägen über 3.000 Millimetern jährlich. Flora und Fauna: Brüllaffen, Klammeraffen, Tapire, Quetzale, Wildkakao und mehr als 9.000 Pflanzenarten. Touristische Höhepunkte: die Maya-Stätten Palenque, Yaxchilán und Bonampak, der Cañón del Sumidero, die Wasserfälle Agua Azul, Misol-Há und Welib-Ha, die Tzotzil-Dörfer San Juan Chamula und Zinacantán sowie die Lagunen von Montebello. In der Sierra Madre wird der berühmte Bio-Schattenkaffee angebaut.
Chihuahua
Chihuahua ist mit 247.455 Quadratkilometern und 3.741.869 Einwohnern flächenmäßig der größte Bundesstaat (etwa so groß wie das Vereinigte Königreich). Hauptstadt ist Chihuahua, größte Stadt Ciudad Juárez an der US-Grenze. Klima: kontinental und semi-arid, mit heißen Sommern und kalten Wintern (Schnee in der Sierra Madre Occidental ist üblich). Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Barranca del Cobre (Kupferschlucht), ein Schluchtensystem viermal so groß wie der Grand Canyon. Die Eisenbahn „El Chepe“ zählt zu den spektakulärsten Bahnstrecken weltweit. In den Schluchten leben die Rarámuri (Tarahumara), berühmte Langstreckenläufer. Weitere Highlights: die Mennoniten-Kolonien um Cuauhtémoc, der Pueblo Mágico Creel, die Kolonialstadt Chihuahua mit dem Pancho-Villa-Museum und die Kasiguillí-Wüste mit ihren Sanddünen.
Coahuila
Coahuila grenzt im Norden an Texas und zählt mit 3.146.771 Einwohnern auf 151.563 Quadratkilometern zu den industriestarken Bundesstaaten. Hauptstadt ist Saltillo. Das Klima ist semi-arid bis arid, mit großen Temperaturschwankungen. Wirtschaftlich dominieren Stahl, Automobil (Daimler, GM, Stellantis) und Bergbau. Touristisch sind die Cuatro Ciénegas im Zentrum eine wissenschaftliche Sensation: ein endemisches Wüstenoasen-System, in dem Astrobiologen Stromatolithen untersuchen. Parras de la Fuente, Heimat der ältesten Weinkellerei Amerikas (Casa Madero, gegründet 1597), zählt zu den Pueblos Mágicos. Die Sierra de Arteaga bietet im Winter sogar Schneetourismus, das Wüstenmuseum in Saltillo gehört zu den besten Naturkundemuseen Mexikos. Die Bergwerksstadt Real del Monte und die Dinosaurier-Fundstätten von General Cepeda sind weitere Highlights.
Colima
Mit 731.391 Einwohnern auf 5.627 Quadratkilometern ist Colima der bevölkerungsärmste und einer der kleinsten Bundesstaaten. Hauptstadt ist Colima, Hafenstadt Manzanillo. Klima: tropisch, mit ausgeprägter Regenzeit (Juni bis Oktober) und Hurrikangefahr. Charakteristisch ist der Volcán de Colima (3.860 Meter), einer der aktivsten Vulkane Nordamerikas. Direkt daneben ruht der Nevado de Colima (4.260 Meter). Touristisch: Manzanillo gilt als wichtigster Pazifikhafen Mexikos und bietet Sportfischen (Marlin) und ruhige Strände. Comala, ein Pueblo Mágico mit weiß getünchten Kolonialhäusern und Inspiration für Juan Rulfos Roman „Pedro Páramo“, liegt am Fuß des Vulkans. Die Inselgruppe Revillagigedo (UNESCO-Welterbe seit 2016) gehört administrativ zu Colima und bietet Tauchsafaris zu Mantas und Walhaien.
Durango
Durango umfasst 123.451 Quadratkilometer mit 1.832.650 Einwohnern. Hauptstadt ist Victoria de Durango. Klima: trocken bis semi-arid in den Tieflagen, gemäßigt in der Sierra Madre Occidental. Die Sierra Madre Occidental beherbergt einen der größten Kiefernwälder Nordamerikas und ist Lebensraum von Schwarzbär, Puma und gelegentlich noch Wolf. Touristische Höhepunkte: die Kolonialstadt Durango (Filmkulissen-Stadt für zahlreiche Western mit John Wayne), die magische Mineralquelle des Cerro del Mercado, der Pueblo Mágico Mapimí mit dem ehemaligen Bermudas-Dreieck-Phänomen „Zona del Silencio“ (eine Wüstenanomalie, in der Magnetkompasse versagen sollen), die Wasserfälle Mexiquillo und das in den 1980er-Jahren wiederentdeckte Gemälde-Höhlensystem. Wirtschaftlich dominiert die Forstwirtschaft.
Guanajuato
Guanajuato ist mit 6.166.934 Einwohnern auf 30.621 Quadratkilometern dicht besiedelt und zählt zu den industrierreichsten Bundesstaaten der Bajío-Region. Hauptstadt ist Guanajuato, UNESCO-Welterbe seit 1988 und eine der schönsten Kolonialstädte Lateinamerikas, mit verwinkelten Gassen, dem berühmten „Callejón del Beso“ und Untertage-Straßen aus alten Bergwerkstunneln. Klima: gemäßigt-trocken auf 2.000 Metern Höhe. Höhepunkte des Bundesstaats: die Mumien von Guanajuato (natürlich mumifizierte Leichen aus dem 19. Jahrhundert), das Festival Cervantino (das größte Kulturfestival Lateinamerikas im Oktober), die Pueblo-Mágico-Stadt San Miguel de Allende mit lebhafter Künstlerszene, die Kolonialstadt Dolores Hidalgo (Geburtsort der mexikanischen Unabhängigkeit 1810) und die Schmetterlingsschluchten der Sierra Gorda. Wirtschaftlich angesiedelt sind hier u. a. das Mazda-Werk Salamanca und General Motors Silao.
Guerrero
Guerrero hat 3.540.685 Einwohner auf 63.596 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Chilpancingo, touristisches Zentrum Acapulco. Klima: tropisch an der Küste mit ausgeprägter Regenzeit, gemäßigt im Bergland. Acapulco war ab den 1950er-Jahren Mexikos Resort-Vorzeigeziel, verlor jedoch seit den 2010er-Jahren stark an Bedeutung; nach Hurrikan Otis (Oktober 2023) befindet sich die Stadt im Wiederaufbau. Besser besucht sind heute Ixtapa-Zihuatanejo als ruhigere Alternative sowie die Silberstadt Taxco im Norden des Bundesstaats, deren Steilgassen und barocke Iglesia de Santa Prisca (1758) zum schönsten Mexikos zählen. Im Inneren leben die indigenen Nahuas, Mixtekos, Tlapaneken und Amuzgos. Sicherheitslage: in Teilen herausfordernd, deshalb sollten Reisende die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes beachten.
Hidalgo
Hidalgo zählt 3.082.841 Einwohner auf 20.846 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Pachuca de Soto, Spitzname „La Bella Airosa“ wegen der ständigen Winde. Klima: gemäßigt im Hochland (rund 2.400 Meter), kühl im Norden, mit semi-aridem Mezquital-Tal im Westen. Hidalgo trägt das Erbe der Tolteken: Die archäologische Stätte Tula mit ihren vier Meter hohen Krieger-Atlanten ist eines der wichtigsten präkolumbischen Zentren des frühen Postklassikums. Pachuca selbst ist ein Bergbauerbe der Ingleses (englische Bergleute des 19. Jahrhunderts), die das Pasties-Gebäck „Pastes“ mitbrachten und die mexikanische Fußballbegeisterung initiierten (CF Pachuca, 1901 gegründet, ältester Verein des Landes). Weitere Höhepunkte: das Prismas Basálticos in Huasca de Ocampo (sechseckige Basaltsäulen), die Real del Monte Huapalcalco-Höhlen und das thermalbadreiche Tal Tolantongo.
Jalisco
Jalisco ist mit 8.348.151 Einwohnern auf 78.595 Quadratkilometern der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat. Hauptstadt ist Guadalajara (Großraum 5,3 Millionen Einwohner). Klima: gemäßigt im Hochland, tropisch an der Pazifikküste. Jalisco gilt als die „mexikanischste“ aller Regionen und gab dem Land Mariachi, Charrería (Pferdesport), Tequila und das traditionelle Jarabe Tapatío. Die UNESCO-Agavenlandschaft (seit 2006) erstreckt sich um die Stadt Tequila. Touristische Highlights: Guadalajaras historisches Zentrum mit Kathedrale, Hospicio Cabañas (UNESCO-Welterbe seit 1997 mit Wandmalereien José Clemente Orozcos), Tlaquepaque und Tonalá (Kunsthandwerk), der Lago de Chapala (größter See Mexikos) sowie an der Riviera Pazifista Puerto Vallarta, ein Boomziel für LGBTQ-Tourismus, Wal-Beobachtung und Bahía-de-Banderas-Aktivitäten. In den Bergen liegen die Pueblos Mágicos Mazamitla und Tapalpa.
México (Estado de)
Der Bundesstaat México umrahmt die Hauptstadt Mexiko-Stadt und ist mit 16.992.418 Einwohnern auf nur 22.357 Quadratkilometern der bevölkerungsreichste sowie einer der dichtesten besiedelten Bundesstaaten. Hauptstadt ist Toluca de Lerdo, größte Städte sind die zur Mexico-City-Metropole gehörenden Vororte Ecatepec, Nezahualcóyotl und Naucalpan. Klima: gemäßigt-höhenkalt, der Vulkan Nevado de Toluca erhebt sich auf 4.680 Meter. Touristische Höhepunkte: Teotihuacán (UNESCO-Welterbe seit 1987) mit Sonnen- und Mondpyramide und der Calzada de los Muertos, die Pueblos Mágicos Tepotzotlán und Valle de Bravo (Stausee mit Hot-Air-Ballooning), der Nevado de Toluca mit Kraterseen, die Kunstandwerksstadt Metepec (Árboles de la Vida) und die Festungsklöster am Vulkan Popocatépetl (UNESCO-Welterbe seit 1994).
Mexiko-Stadt (Ciudad de México, CDMX)
Seit dem 29. Januar 2016 ist Mexiko-Stadt nicht mehr Bundesdistrikt, sondern eine Bundesentität gleichgestellt mit den 31 Bundesstaaten. Auf 1.495 Quadratkilometern leben 9.209.944 Menschen, in der gesamten Metropolregion zusammen mit dem Estado de México mehr als 22 Millionen. Höhe 2.240 Meter. Klima: gemäßigt subtropisch, Tagesdurchschnitt 18 bis 24 Grad Celsius das ganze Jahr über, Regenzeit Mai bis Oktober. Sehenswert: Centro Histórico (UNESCO-Welterbe seit 1987) mit Zócalo, Palacio Nacional und Templo Mayor, Frida Kahlos Casa Azul in Coyoacán, das Museo Nacional de Antropología in Chapultepec, die schwimmenden Gärten von Xochimilco (UNESCO-Welterbe seit 1987), die Universitätsstadt UNAM (UNESCO-Welterbe seit 2007) und der frühpostklassische Tempelkomplex Cuicuilco. Praktisch: Metro mit zwölf Linien, Großmärkte wie La Merced und Mercado de Sonora, lebhafte Stadtteile La Roma, La Condesa und La Juárez.
Michoacán
Michoacán umfasst 4.748.846 Einwohner auf 58.643 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Morelia, UNESCO-Welterbe seit 1991, eine der besterhaltenen Kolonialstädte Mexikos mit über tausend Denkmälern. Klima: gemäßigt im Hochland, tropisch an der Costa Michoacana. Michoacán ist die Heimat der Purépecha (Tarasken), die als einziges großes präkolumbisches Volk nicht von den Azteken unterworfen wurden. Touristische Höhepunkte: Pátzcuaro mit dem zauberhaften Día de los Muertos auf der Insel Janitzio, der archäologische Komplex Tzintzuntzan, die Reserva de la Biosfera Mariposa Monarca (UNESCO-Welterbe seit 2008) mit Hunderten Millionen überwinternden Monarchfaltern (November bis März), die Pueblo Mágica Cuitzeo und Santa Clara del Cobre, der Vulkan Paricutín (1943 spontan aus einem Maisfeld entstanden) und die Avocado-Hauptstadt Uruapan. Die Sicherheitslage in einigen Landstrichen erfordert aktuelle Information.
Morelos
Morelos ist mit 1.971.520 Einwohnern auf 4.879 Quadratkilometern einer der kleinsten und wärmsten Bundesstaaten. Hauptstadt ist Cuernavaca, „Stadt des ewigen Frühlings“ auf 1.510 Metern Höhe. Hernán Cortés ließ hier seinen Palast errichten (heute Diego-Rivera-Wandgemälde-Museum). Klima: subtropisch-warm, mit Regenzeit Juni bis Oktober. Touristische Höhepunkte: die archäologische Stätte Xochicalco (UNESCO-Welterbe seit 1999) mit der Pyramide der gefiederten Schlangen, Tepoztlán (Pueblo Mágico mit Pyramide auf dem Berg Tepozteco), die ehemalige Zuckerrohr-Hacienda San Gabriel de las Palmas und der Pop-Art-Park Diego Rivera. Hier lebten und kämpften die Anführer der Mexikanischen Revolution Emiliano Zapata, dessen Geburtsort Anenecuilco bei Cuautla heute Pilgerstätte ist.
Nayarit
Nayarit hat 1.235.456 Einwohner auf 27.857 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Tepic, touristisches Zentrum die Riviera Nayarit mit Sayulita und San Pancho. Klima: tropisch an der Küste, gemäßigt im Bergland. Die Sierra Madre Occidental beherbergt das indigene Volk der Wixárika (Huicholen), bekannt für ihre psychedelische Peyote-Religion und farbenprächtige Garn-Kunst. Touristische Höhepunkte: Sayulita als surf- und yogabegeistertes Hippie-Dorf, Punta Mita als Luxus-Resort, die Marieta-Inseln mit der berühmten „Hidden Beach“ (Playa del Amor, von Bombenkrater geformt), das ökologische Reservat Nuevo Vallarta, die Lagune Mexcaltitán (manche halten sie für Aztlán, die mythische Urheimat der Azteken) und das Bergstädtchen Jala mit dem Vulkan Ceboruco. Wirtschaftlich dominieren Tourismus, Tabak (Tepic), Fischerei und Mango-Anbau.
Nuevo León
Nuevo León ist mit 5.784.442 Einwohnern auf 64.156 Quadratkilometern eine der wirtschaftsstärksten Regionen Mexikos. Hauptstadt Monterrey (mit Großraum 5,3 Millionen Einwohner) ist Sitz des größten Industrie- und Bankensektors außerhalb der Hauptstadt und beheimatet Konzerne wie FEMSA, Cemex, Alfa und Bimbo. Die Tec de Monterrey gilt als beste Privatuniversität Mexikos. Klima: semi-arid mit heißen Sommern (bis 42 Grad) und kühlen Wintern. Touristische Höhepunkte: der Cañón de la Huasteca mit bizarren Felsformationen, der Parque Nacional Cumbres de Monterrey mit den Grutas de García (Tropfsteinhöhlen), die Cola de Caballo (Wasserfall), das Museo de Arte Contemporáneo (MARCO) und die Zona Rosa um den Macroplaza. In Santiago liegt der Pueblo Mágico mit historischer Kirche aus dem 18. Jahrhundert.
Oaxaca
Oaxaca umfasst 4.132.148 Einwohner auf 93.793 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Oaxaca de Juárez (UNESCO-Welterbe seit 1987). Klima: gemäßigt im Hochland (1.555 Meter), heiß-trocken im Cuicatlán-Tal, tropisch an der Pazifikküste. Oaxaca ist mit 16 indigenen Völkern und über 100 Sprachvarianten der ethnisch und sprachlich vielfältigste Bundesstaat Mexikos. Touristische Höhepunkte: Monte Albán (UNESCO-Welterbe seit 1987, zentrale archäologische Stätte der Zapoteken), Mitla (mit den feinsten Steinmosaiken Mesoamerikas), der versteinerte Wasserfall Hierve el Agua, die Mezcal-Distillerien von Santiago Matatlán, die Märkte von Tlacolula und Ocotlán, die Pueblos Mágicos Capulálpam de Méndez und San Pablo Villa de Mitla. Die Pazifikküste lockt mit Puerto Escondido (Surfen), Mazunte (Schildkrötenmuseum), Zipolite (FKK-Strand) und Bahías de Huatulco (neun unberührte Buchten). Gastronomisch ist Oaxaca die „Capital Mundial“ für Mole, Tlayuda und Mezcal.
Puebla
Puebla zählt 6.583.278 Einwohner auf 34.290 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Puebla de Zaragoza (UNESCO-Welterbe seit 1987), eine der schönsten Kolonialstädte Mexikos mit über 70 barocken Kirchen und der weltberühmten Talavera-Keramik. Klima: gemäßigt-höhenkalt, dominiert vom Vulkan Popocatépetl (5.426 Meter, aktiv seit 1994) und seinem schlafenden Begleiter Iztaccíhuatl (5.230 Meter). Touristische Höhepunkte: Cholula mit der größten Pyramide der Welt nach Volumen (über 4,5 Millionen Kubikmeter), heute mit kolonialer Kirche auf der Spitze, das Bergdorf Cuetzalan (Pueblo Mágico, Voladores-Tradition), Atlixco (Pueblo Mágico mit Blumenmärkten), das Tehuacán-Tal (UNESCO-Welterbe seit 2018, Geburtsort der Mais-Domestizierung), die Festungsklöster der Conquista (UNESCO-Welterbe seit 1994) und die mexikanische Talavera (UNESCO-immaterielles Erbe). Kulinarisch ist Puebla berühmt für Mole Poblano, Chiles en Nogada und Cemitas.
Querétaro
Querétaro hat 2.368.467 Einwohner auf 11.699 Quadratkilometern und ist als wirtschaftliches Wachstumszentrum nach den Bajío-Reformen rapide gewachsen. Hauptstadt Santiago de Querétaro (UNESCO-Welterbe seit 1996) hat die besterhaltene koloniale Innenstadt zwischen Mexiko-Stadt und Guadalajara, mit dem 75 Meter hohen Aquädukt (74 Bögen, 1735) als Wahrzeichen. Klima: gemäßigt-trocken auf 1.820 Metern Höhe. Touristische Höhepunkte: die kolonialen Kirchen, die Sierra Gorda (UNESCO-Welterbe für die Franziskanermissionen seit 2003) mit fünf hochbarocken Missionskirchen, das Bergdorf Bernal mit dem Peña de Bernal (eine der größten monolithischen Felsen der Welt), die Weinregion Tequisquiapan, die Pyramidenstätte El Cerrito und die UNAQ-Aerospace-Zone (Bombardier, Safran). Querétaro spielte 1810 und 1917 historische Schlüsselrollen in Mexikos Unabhängigkeit und Verfassungsgeschichte.
Quintana Roo
Quintana Roo umfasst 1.857.985 Einwohner auf 42.361 Quadratkilometern an der Karibik. Hauptstadt ist Chetumal im Süden, größte Stadt Cancún im Norden mit über 900.000 Einwohnern (1974 noch ein Fischerdorf, heute Mexikos wichtigste Tourismushochburg). Klima: tropisch mit Trockenzeit November bis April, Hurrikangefahr Juni bis November. Riviera Maya: Cancún, Playa del Carmen, Tulum, Akumal, Bacalar, Mahahual, Xcaret. Höhepunkte: das Mesoamerikanische Riff (zweitgrößtes Korallenriff der Erde), die Insel Cozumel (Top-Tauchziel), Isla Mujeres, Isla Holbox (Walhai-Saison Juni bis September), das Sian Ka’an-Biosphärenreservat (UNESCO-Welterbe seit 1987), die Lagune Bacalar („Lagune der sieben Farben“), die Maya-Stätten Tulum (einzige direkt am Meer), Cobá und Muyil sowie das größte Cenoten-System der Welt (Sistema Sac Actun). Seit 2024 verbindet der Tren Maya Cancún mit Mérida, Campeche und Palenque.
San Luis Potosí
San Luis Potosí umfasst 2.822.255 Einwohner auf 60.983 Quadratkilometern. Hauptstadt ist San Luis Potosí. Klima: vier sehr unterschiedliche Klimazonen, da der Bundesstaat sich von den Halbwüsten des Bajío bis in die Huasteca Potosina (tropisch-feucht) erstreckt. Touristische Höhepunkte: die Huasteca Potosina mit ihren türkisblauen Wasserfällen wie Cascadas de Tamul (105 Meter), Tamasopo, Micos und der unterirdische Sotano de las Golondrinas (376 Meter tiefer Vertikalschacht mit Hunderttausenden Mauerseglern), Real de Catorce als ehemaliges Silberminen-Pueblo Mágico mit dem Heiligen Berg der Wixárika (Wirikuta), Xilitla mit dem surrealistischen Garten Las Pozas von Edward James, die Kolonialstadt San Luis Potosí selbst (UNESCO-Welterbe als Teil des Camino Real de Tierra Adentro seit 2010) und der Park Sierra de San Miguelito. Wirtschaftlich dominiert das BMW-Werk seit 2019.
Sinaloa
Sinaloa zählt 3.026.943 Einwohner auf 57.377 Quadratkilometern an der Pazifikküste. Hauptstadt ist Culiacán Rosales, größte touristische Stadt Mazatlán. Klima: tropisch mit ausgeprägter Regenzeit von Juni bis September. Sinaloa ist Mexikos wichtigster Agrarproduzent (Tomaten, Mais, Zuckerrohr) und gleichzeitig Heimat der „Sinaloa-Kartelle“ mit entsprechender Sicherheitsproblematik in Teilen. Touristische Höhepunkte: Mazatláns Altstadt mit dem zweithöchsten natürlichen Leuchtturm der Welt (157 Meter), der Pueblo Mágico Cosalá (Bergstadt mit Kolonialarchitektur), die Faro-Halbinsel mit Surf-Spots, das Aquarium Mazatlán und die Nachbar-Insel Stone Island. Topolobampo am Endpunkt der Chepe-Eisenbahn ist Tor zur Kupferschlucht. Sinaloas Banda-Musik wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen.
Sonora
Sonora liegt an der US-Grenze, hat 2.944.840 Einwohner auf 179.355 Quadratkilometern (zweitgrößter Bundesstaat) und ist Mexikos klassisches Wüstenland. Hauptstadt ist Hermosillo, Großstadt Ciudad Obregón. Klima: heißes Wüstenklima, im Sommer regelmäßig über 45 Grad Celsius, im Winter mild. Sonora ist Teil der Sonora-Wüste, einer der biodiversesten Wüsten der Welt mit Saguaro-Kakteen (auch wenn die Saguaro-Hauptverbreitung in Arizona liegt), Cardón-Kakteen und Yaqui- und Seri-Indigenen. Touristische Höhepunkte: das Vulkanfeld El Pinacate y Gran Desierto de Altar (UNESCO-Welterbe seit 2013), Bahía de Kino am Golf von Kalifornien, die Mission San Pedro y San Pablo del Tubutama, der Pueblo Mágico Álamos (besterhaltene Kolonialstadt im Norden) und die Carretera Federal 15 als wichtige Verbindung in die USA. Wirtschaftlich dominieren Bergbau (Kupfer in Cananea), Automobilindustrie (Ford in Hermosillo) und Landwirtschaft.
Tabasco
Tabasco zählt 2.402.598 Einwohner auf 24.731 Quadratkilometern an der Golfküste. Hauptstadt ist Villahermosa. Klima: tropisch-feucht (Aw-Klima) mit ganzjährigen Niederschlägen, Schwerpunkt Juni bis November, Hurrikangefahr im Spätsommer. Tabasco ist mit über 30 Prozent Wasserfläche Mexikos wasserreichster Bundesstaat (Flüsse Grijalva und Usumacinta sammeln sich hier). Touristische Höhepunkte: das Parque-Museum La Venta in Villahermosa mit den größten Olmeken-Köpfen aus dem Original-Fundort 1925-1955 (drei bis vier Meter hoch, je 18 Tonnen schwer), die archäologische Stätte Comalcalco (einzige aus Backstein errichtete Maya-Stadt), die Maya-Stätten Pomoná und Moral-Reforma, die Lagunenlandschaft Centla (Biosphärenreservat) und der Pueblo Mágico Tapijulapa. Tabasco ist außerdem Geburtsstätte der mexikanischen Kakao-Kultur und beste Schokoladen-Region des Landes.
Tamaulipas
Tamaulipas grenzt im Norden an Texas, hat 3.527.735 Einwohner auf 80.249 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Ciudad Victoria, Hauptindustriestädte Reynosa, Matamoros und Nuevo Laredo (alle Maquiladora-Zentren). Klima: semi-arid im Inneren, subtropisch an der Golfküste mit Hurrikangefahr. Touristische Höhepunkte: die Sierra de Tamaulipas mit Höhlenmalereien aus 8.000 Jahre Vor Christus (UNESCO-Welterbe-Vorschlagsliste), die archäologische Stätte El Cielo Biosphärenreservat (mexikanischer Nebelwald), die Strände bei Tampico (Playa Miramar), das Olmeken-Erbe von Tamtoc und die Lagune Madre. Sicherheitslage in Teilen herausfordernd, deshalb sollten Reisende die aktuellen Auswärtigen-Amts-Hinweise prüfen. Wirtschaftlich dominieren Erdöl, Petrochemie und Grenzhandel.
Tlaxcala
Tlaxcala ist mit 1.342.977 Einwohnern auf 3.997 Quadratkilometern der kleinste Bundesstaat Mexikos. Hauptstadt ist Tlaxcala de Xicohténcatl. Klima: gemäßigt-höhenkalt auf 2.230 Metern. Tlaxcala spielte historisch eine Schlüsselrolle: Als einziger größerer indigener Stadtstaat verbündeten sich die Tlaxcalteken 1519 mit Hernán Cortés gegen die Azteken und wurden zur entscheidenden Hilfsmacht der Conquista. Touristische Höhepunkte: das Murale „Geschichte Tlaxcalas“ im Palacio de Gobierno, die archäologische Stätte Cacaxtla mit den besterhaltenen präkolumbischen Wandmalereien Mexikos (Gefangenen-Schlacht-Szenen aus dem 8. Jahrhundert), Xochitécatl, der Volcán de la Malinche (4.461 Meter, drittgrößter Berg Zentralmexikos), die Stierkampf-Haciendas, der Lichtdom der Basilika von Ocotlán und das traditionelle Pulque-Getränk aus der Maguey-Agave.
Veracruz
Veracruz zählt 8.062.579 Einwohner auf 71.823 Quadratkilometern und erstreckt sich als langer Streifen entlang der Golfküste. Hauptstadt ist Xalapa-Enríquez, größte Stadt der Hafen Veracruz. Klima: tropisch-feucht an der Küste, gemäßigt im Hochland, kalt am Pico de Orizaba (5.636 Meter, höchster Berg Mexikos). Touristische Höhepunkte: El Tajín (UNESCO-Welterbe seit 1992) mit der Pyramide der Nischen und den Voladores-Ritualen (UNESCO-immaterielles Erbe), die Kolonialstadt Tlacotalpan (UNESCO-Welterbe seit 1998), die Sierra de los Tuxtlas mit dem Lago de Catemaco und der Reserva de la Biosfera, die Festung San Juan de Ulúa (kolonialer Hafenschutz), das Anthropologische Museum in Xalapa (zweitwichtigste Sammlung Mexikos mit den größten Olmeken-Köpfen) und der Pueblo Mágico Coatepec (Kaffee-Hauptstadt). Wirtschaftlich dominieren der Erdöl-Sektor (PEMEX), die Petrochemie und die Vanille- (Papantla, Original-Domestikationsgebiet von Vanilla planifolia) sowie Kaffee-Produktion.
Yucatán
Yucatán hat 2.320.898 Einwohner auf 39.524 Quadratkilometern. Hauptstadt ist Mérida (995.129 Einwohner, größte Stadt der Halbinsel). Klima: tropisch mit Trockenzeit November bis April, Regenzeit Mai bis Oktober. Yucatán ist das kulturelle Herz der Maya-Welt: die Halbinsel beherbergt rund 800.000 Sprecher des yukatekischen Maya. Touristische Höhepunkte: die Maya-Stätten Chichén Itzá (UNESCO-Welterbe seit 1988, eines der „Sieben neuen Weltwunder“) und Uxmal (UNESCO-Welterbe seit 1996) mit der Puuc-Architektur, die archäologischen Stätten Ek Balam, Mayapán und Dzibilchaltún, die Naturschutzgebiete Celestún und Río Lagartos mit Karibik-Flamingos, die Cenoten-Routen rund um Cuzamá, Homún und Valladolid, die Kolonialstädte Mérida und Valladolid, die Henequén-Haciendas Sotuta de Peón, Yaxcopoil und San Pedro Ochil sowie die Ruta de los Conventos mit frühkolonialen Franziskanerklöstern wie Maní (16. Jahrhundert).
Zacatecas
Zacatecas zählt 1.622.138 Einwohner auf 75.275 Quadratkilometern im nördlichen Hochland. Hauptstadt ist Zacatecas (UNESCO-Welterbe seit 1993), eine der schönsten und höchstgelegenen Kolonialstädte Mexikos auf 2.440 Metern Höhe, deren rosafarbene Steingebäude im Bergbau-Reichtum des 16. Jahrhunderts entstanden. Klima: semi-arid bis trocken, kühl in der Höhe, Regenzeit Juli bis September. Zacatecas war der wichtigste Silberlieferant Neuspaniens; allein die Mine „Edén“ (heute touristisch unterirdisch begehbar) brachte über Jahrhunderte mehr Silber hervor als alle europäischen Minen zusammen. Touristische Höhepunkte: der Cerro de la Bufa mit Seilbahn-Panorama, die Mina El Edén (Untertage-Tour mit Diskothek!), das Museo Pedro Coronel, die Pueblos Mágicos Jerez de García Salinas (Heimat des Dichters Ramón López Velarde) und Sombrerete sowie die archäologische Stätte La Quemada mit ihren Ruinen aus dem 7. Jahrhundert.
Tipps für die Reiseplanung
Wer Mexiko zum ersten Mal besucht, sollte sich auf eine Region konzentrieren. Eine zweiwöchige Yucatán-Rundreise mit Cancún als Einstieg, Tagesausflügen zu Cenoten und Maya-Stätten sowie einer Etappe in Mérida und Bacalar deckt das touristische Pflichtprogramm ab. Wer kulturell tiefer eintauchen möchte, kombiniert Mexiko-Stadt, Puebla, Oaxaca und Chiapas zu einer drei- bis vierwöchigen Kulturreise mit präkolumbischen Stätten, Kolonialarchitektur und indigenen Traditionen. Naturliebhaber kombinieren Baja California (Wal-Beobachtung im Winter) mit der Kupferschlucht in Chihuahua. Beste Reisezeit ist generell die Trockenzeit von November bis April, wobei das Hochland (Mexiko-Stadt, Bajío) ganzjährig gut bereisbar ist. Hurrikan-Risiken bestehen vor allem im September und Oktober an den Küsten. Aktuelle Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten vor jeder Reise konsultiert werden, da die Lage je nach Bundesstaat sehr unterschiedlich ist.
Quellen und Literatur
- INEGI (2021): Censo de Población y Vivienda 2020. Principales resultados por entidad federativa. Instituto Nacional de Estadística y Geografía, Aguascalientes. inegi.org.mx/programas/ccpv/2020/. Abrufdatum 5. Mai 2026.
- INEGI (2025): México en cifras – Indicadores por entidad federativa. inegi.org.mx/app/areasgeograficas/. Abrufdatum 5. Mai 2026.
- INEGI: Regiones naturales y biogeografía de México. inegi.org.mx/inegi/spc/doc/internet/regionesnaturalesbiogeografiamexico.pdf
- CONABIO (2008): Regiones Económicas de México. Comisión Nacional para el Conocimiento y Uso de la Biodiversidad, basierend auf Bassols Batalla, A. (1981): Recursos Naturales de México. Editorial Nuestro Tiempo, México D.F.
- CONANP: Áreas Naturales Protegidas Federales. Comisión Nacional de Áreas Naturales Protegidas. gob.mx/conanp
- UNESCO World Heritage Centre: States Parties Mexico. whc.unesco.org/en/statesparties/mx
- INAH: Zonas Arqueológicas. Instituto Nacional de Antropología e Historia. inah.gob.mx
- SECTUR: Pueblos Mágicos de México. Secretaría de Turismo. gob.mx/sectur
- DataTur: Compendio Estadístico del Turismo en México. datatur.sectur.gob.mx
- AHK Mexiko (2025): Landesinfo Mexiko. Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer. mexiko.ahk.de/de/landesinfo
- GTAI (2025): Wirtschaftsausblick Mexiko. Germany Trade and Invest. gtai.de/de/trade/mexiko
- Auswärtiges Amt: Mexiko – Reise- und Sicherheitshinweise. auswaertiges-amt.de/de/service/laender/mexiko-node. Abrufdatum 5. Mai 2026.
- SMN/CONAGUA: Servicio Meteorológico Nacional, Klimanormalperioden 1991 bis 2020. smn.conagua.gob.mx
- Wikipedia (auf Spanisch): Regiones de México. es.wikipedia.org/wiki/Regiones_de_M%C3%A9xico. Abrufdatum 5. Mai 2026.
- Wikipedia: Liste mexikanischer Staaten. de.wikipedia.org/wiki/Liste_mexikanischer_Staaten. Abrufdatum 5. Mai 2026.
- Bassols Batalla, A. (1981): Recursos Naturales de México. Teoría, conocimiento y uso. 13. Auflage. Editorial Nuestro Tiempo, México D.F.
Regionen und Bundesstaaten von Mexiko
Mexiko ist politisch in 32 Bundesstaaten unterteilt.
Alle Bundesstaaten von Mexiko
- Aguascalientes
- Baja California
- Baja California Sur
- Campeche
- Chiapas
- Chihuahua
- Coahuila
- Colima
- Durango
- Guanajuato
- Guerrero
- Hidalgo
- Jalisco
- México (auch bekannt als Estado de México)
- Michoacán
- Morelos
- Nayarit
- Nuevo León
- Oaxaca
- Puebla
- Querétaro
- Quintana Roo
- San Luis Potosí
- Sinaloa
- Sonora
- Tabasco
- Tamaulipas
- Tlaxcala
- Veracruz
- Yucatán
- Zacatecas
- Mexiko-Stadt (Ciudad de México, CDMX)
Zusätzlich zu den Bundesstaaten besteht Mexiko auch aus mehreren geografischen und kulturellen Regionen. Diese basieren auf natürlichen, historischen oder kulturellen Merkmalen und Unterteilungen.
Regionen
- Zentralmexiko
- Yucatánhalbinsel
- Riviera Maya
- Pazifikküste
- Halbinsel Baja California
Bundesstaaten
Puerto Escondido – Surfen, Strände und Nachtleben in Oaxaca
Virtuelle Tour: Dzibilchaltún bei Mérida
Haciendas auf der Yucatán-Halbinsel
Dzibilchaltun – Tempel der sieben Puppen
UMA-Werte 2026 in Mexiko: Bedeutung und aktuelle Beträge
Wasserfall im Regenwald bei Palenque
Öffentlicher Nahverkehr in Mérida (Yucatán): Va y Ven, IE-Tram und Tren Maya 2026
Der Regenwald bei Palenque
WM 2026 Mexiko-Stadt: Was Fans außerhalb der Stadien erleben können
Akumal an der Riviera Maya
Uayma in Yucatán – das bunte Wunder zwischen Maya-Steinen und barocker Kunst
Maní – Franziskanerkloster San Miguel Arcángel
Dzibilchaltún Pyramide
Mietwagen in Yucatán: Versicherung, Polizeikontrollen, Cuota vs. Libre
Chuburná Strand
Oaxaca de Juárez – Mexikos kulturelles Süd-Herz auf einen Blick
Oxkintok – Maya-Metropole mit dem Labyrinth der Unterwelt
Colectivo in Mexiko – wie sie funktionieren, was sie kosten und wann sie sinnvoll sind
Residente Temporal in Mexiko – Visum, Rechte, Pflichten und Steuern
Der Christus mit den Brandblasen – Legende, Geschichte und Gegenwart
Quintana Roo
Archäologische Stätte Moral-Reforma
Reiseführer Mexiko
Casa Museo Quinta Montes Molina – das letzte intakte Herrenhaus am Paseo de Montejo
Tulum – Virtuelle Tour durch Mayaruinen und Karibikstrand
In Mexiko studieren, Praktikum oder Austausch machen – alle Infos und Anlaufstellen
Tulum
Ek Balam: Maya-Stadt mit den geflügelten Stuckfiguren und Cenote X’Canché
Maya-Kunst und Keramik zwischen Tradition und Gegenwart – Kunsthandwerkerin Patricia Martín Morales
Kirche von Tipikal bei Maní
Pueblos Mágicos – Alle magischen Orte von Mexiko
Bar Pipiripau in Mérida
Vögel von Yucatán
Cenote Bolonchoojol
Spanisch für die Yucatán-Reise: 80 Sätze plus 20 Maya-Wörter
Drohne in Mexiko – Regeln, Einreise und was 2026 wirklich gilt
Tenosique in Mexiko
Edzná – Maya-Metropole und Wasserbaukunst in Campeche
Kikil in Yucatán – Ex-Convento, Cenote und Sehenswürdigkeiten
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Mexikanische Küche – der umfassende Guide zu Streetfood, Klassikern und Spezialitäten
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Sicher unterwegs in Mexiko – Wissenswertes, Gefahrenzonen und Reiseempfehlungen
Champotón
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UFO-Sichtungen in Mexiko – was die Wissenschaft sagt
Wasserfälle in Chiapas – Cascada Welib-Ha
Paseo de Montejo in Mérida: Belle-Époque-Boulevard zwischen Henequén-Boom und Gegenwart
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Maya Forschung und Informationen
EU-Mexiko-Freihandelsabkommen – wer profitiert und was Firmen jetzt wissen müssen
Umfangreiche Packliste für Mexiko Reise – Yucatán
Reserva Ecológica El Corchito
Bécal – Campeche – Iglesia de Nuestra Señora de la natividad
Gesundheit und empfohlene Impfungen für Mexiko – Kompakte Übersicht 2025
Cenoten in Mexiko
Cozumel – Tauchparadies, Maya-Pilgerstätte und Kreuzfahrt-Hub
Celestún – Flamingos, Mangroven und Biodiversität an Yucatáns Westküste
Regenwald in Quintana Roo
Veranstaltungen in Mérida Yucatán – Oktober + November 2025
Touranbieter in Mérida – Tagesausflüge und Mehrtagestouren in Yucatán
Reisezeit – Mexiko rund ums Jahr – wann sich die Reise besonders lohnt
Giftige Tiere von Yucatán
Tabasco
Hacienda de Granada
Ruta de los Conventos – Yucatán
Mercado von Mérida
Pomuch und das Choo Ba’ak – der Knochenputz im Maya-Dorf von Campeche
Cancun – der kompakte Reiseführer mit Geheimtipps und Umgebung
Laguna Yal-ku
Parque Ecológico del Poniente in Mérida
Flamingos in Progreso
Geschichte von Mexiko
Acapulco in Mexiko – Geschichte, Highlights und sichere Gegenden
Biodiversität in Mexiko
Tulum Playa an der Riviera Maya
Acanceh – Mayapyramiden im Zentrum
Valladolid in Yucatán: Sehenswürdigkeiten, Geschichte und das, was Reiseführer übersehen
Mérida, Yucatán: Maya-Hauptstadt, Henequén-Boom und Bohème
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Zapote negro – Traditionelle mexikanische Frucht und Heilpflanze
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Campeche: UNESCO-Welterbe, Piratengeschichte und Tren Maya am Golf von Mexiko
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Cenote Zaci im Zentrum von Valladolid
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Der Markt von Mérida
Tulum – Mayaruinen an der Karibik
Tulum Ruinen – Geschichte, Bauwerke und Eintritt 2026
Mexiko Rundreise – Routen für 2, 3 und 4 Wochen mit Schwerpunkten
Fiesta de Luz – Geburtag der Stadt Mérida
Chiapas Highlights – Agua Azul, Misol-Ha, San Cristóbal und Sumidero
Mexikos rätselhafte Phänomene – was die Wissenschaft heute erklärt
Hacienda Yaxcopoil in Yucatán
Valladolid am Wochenende: Chichén Itzá vor den Bussen, Cenoten am Nachmittag, Haciendas zur Nacht
Aké – Maya‑Stätte in Yucatán
Gran Cenote Tulum
Parroquia Nuestra Señora de Guadalupe
Chichén Itzá – Maya-Metropole im Norden Yucatáns
Isla Mujeres – die Insel der Frauen vor Cancún zwischen Maya-Göttin und Walhai-Saison
Reaktionen der Maya auf Dürreperioden auf Yucatán
Strand von Playa del Carmen
Mexiko-Stadt – die kulturelle Welthauptstadt Lateinamerikas
Dokumentationen und Podcasts über Mexiko
UNESCO-Welterbestätten in Mexiko
Die Mayastadt Palenque
Cenote Boca del Puma
Mayapán: Yucatáns letzte Maya-Hauptstadt zwischen Mauer, Dürre und Aufstand
Kopomá – Kirche Nuestra Señora de la Asunción
Cenotes de Homún
Wilde Früchte aus Tabasco
Tren Maya: Die komplette Strecke durch Yucatán und wie man zu den Bahnhöfen kommt
Río Lagartos in Yucatán – Flora, Fauna, Bootstouren und Sehenswürdigkeiten
Spinnenaffen in Yucatán
San Cristóbal de las Casas – Tzotzil und Tzeltal Hochland
Cenote Chilam Balam
Cenote Mucuyche – Cenote Yaal Utzil
Punta Laguna – Naturschutzgebiet an der Lagune
Tulum Panorama am Strand
Bacalar – Lagune der sieben Farben, Cenote Azul und der Pirateneinfluss am Süden
Tren Maya ab Mérida – Tagesausflüge, die sich lohnen
Klima in Yucatán
Calakmul – die größte Maya-Metropole im Biosphärenreservat von Campeche
Puebla in Mexiko – Stadt der Engel, Highlights, Kultur und Umgebung
Chaya – Baumspinat der Maya, Wirkung und Anbau
Izamal – die gelbe Stadt zwischen Maya-Pyramide und Franziskanerkloster
Cenote Verde Lucero
Mexikos Biodiversität und Ökotourismus – Hotspots, Reservate und Reisepraxis
Sisal – Pueblo Mágico an der Küste von Yucatán
Visum für Mexiko
Indigene Völker Mexikos – 68 Kulturen zwischen Wüste und Regenwald
Sicherheit in Mexiko 2026 – was WM-Reisende wissen müssen
Tagesausflüge ab Mérida: 15 Touren zu Cenoten, Maya-Ruinen und Haciendas
Kabah – Maya-Stätte auf der Puuc-Route
Dzibilchaltun
Gruta Chelentún in Cuzamá
Camino del Mayab – zu Fuß und per Rad durch das ländliche Yucatán
Hängematten in Tixkokob, Yucatán
Cenote Siete Bocas
Pyramiden von Teotihuacán
Isla Holbox – Sandbänke, Walhaie und Biolumineszenz im Norden Yucatáns
Cenote Chacsinicche bei Cuzamá
Nutzpflanzen der Maya – was die Hochkultur ernährte und wie sie es anbaute
Die schönsten Wasserfälle in Mexiko
Cenote Xlakah bei Dzibilchaltun
Cenote del Corchito
Gran Museo del Mundo Maya in Mérida
Tulum Strand
Hacienda Uayalceh
Golf von Mexiko
Günstige Flüge nach Mexiko
Digitalnomaden und Expats in Mexiko – der vollständige Leitfaden für 2026
Palenque
Ruta de los Cenotes
Strände in Mexiko: Beliebte Destinationen, Sargazo-Lage und Geheimtipps 2026
Waschbären (Procyon lotor) in Yucatán: der „Mapache“ zwischen Mangroven und Cenoten
Auswandern nach Mexiko: Leitfaden 2026 mit Visa-Schwellen, Kosten und Fideicomiso
Día de los Muertos – Ursprung, Rituale und wo das Totenfest am intensivsten gefeiert wird
Maya-Heiler, Curanderos und Schamanen in Mexiko – Ethnobotanik einer lebenden Kunst
Monumento a la Patria – Mexikos Geschichte, in Ticul-Kalkstein gemeißelt
Palenque: Die Maya-Stadt des Pakal im Nebel der Selva Lacandona
Einreisebestimmungen für Mexiko
Klima in Mexiko
Wasserfälle Misol-Ha
Uxmal – Maya-Zentrum der Puuc-Region
Residente Permanente in Mexiko – Wege, Rechte und Einbürgerung
Giftige Spinnen und Skorpione in Mexiko
Yucatán
Beliebteste Reiseländer der Welt – Mexiko unter den Top Reisezielen
Cenote Las Mojarras
Währung in Mexiko – der mexikanische Peso
Die Kultur der Maya – Überblick zu Geschichte, Wissenschaft und Errungenschaften
Labná – Geschichte, Architektur und Geheimnisse einer Maya-Stadt im Puuc-Hügelland
Cobá – Maya-Stadt im Dschungel von Quintana Roo
Hacienda Yaxcopoil
Sprachschulen (Spanisch + Maya) in Mérida, Yucatán
Akumal Strand: Schildkröten, Riff und Seegraswiesen am Karibik-Refugium
Kunsthandwerk auf der Halbinsel Yucatán
Temozón in Yucatán – Sehenswürdigkeiten im Dorf und in der Umgebung
Dzibilchaltún Pyramide
Mexikanische Feiertage und Festtage 2026 – kompletter Kalender mit lokalen Festen
Puuc-Route – Uxmal, Kabah, Sayil, Xlapak und Labná
Arbeiten in Mexiko – was Deutsche 2026 wissen müssen
Cenote Chen-Ha











