- Die Carrera de la Tortilla verläuft über ungefähr fünf Kilometer vom Zentrum Tehuacáns bis nach Santa María Coapan im Bundesstaat Puebla.
- Ausgetragen wird sie jeweils am ersten Sonntag im August und eröffnet die Patronatsfeierlichkeiten von Coapan. Die 32. Ausgabe fand am 2. August 2026 statt.
- 2026 waren 690 Frauen und Mädchen angemeldet, so viele wie nie zuvor. Die Teilnehmerinnen waren zwischen vier und mehr als 60 Jahre alt.
- Jede Läuferin trägt einen Palmkorb, den sogenannten Tenate, mit selbst hergestellten Tortillas. Je nach Alters- und Leistungsklasse wiegt die Ladung zwischen einem und sechs Kilogramm. Hinzu kommt die traditionelle Kleidung des Ortes. Viele Frauen laufen ohne Schuhe.
- Entstanden ist die Veranstaltung Mitte der 1990er Jahre als Spendenaktion zugunsten der Grundschule Cuauhtemotzin. Seit 2017 wird sie von der Stadt Tehuacán als Kulturerbe geführt.
- Das umliegende Tal Tehuacán-Cuicatlán gehört seit 2018 zum UNESCO-Welterbe, unter anderem aufgrund seiner frühen Nachweise zur Domestikation von Pflanzen.
Am ersten Sonntag im August versammeln sich im Zentrum von Tehuacán Hunderte Frauen in bestickten Blusen an der Startlinie. Auf dem Rücken tragen sie Palmgefäße voller Tortillas. Vor ihnen liegen rund fünf Kilometer bis Santa María Coapan. Der Lauf bildet damit eine Strecke nach, die viele Teilnehmerinnen an sechs oder sogar sieben Tagen pro Woche ohnehin zurücklegen.
Santa María Coapan ist eine Junta Auxiliar und damit eine Ortsteilverwaltung des Municipio Tehuacán im Südosten des Bundesstaats Puebla. Beim Zensus 2020 erfasste das INEGI dort 12.526 Einwohner, darunter 6.506 Frauen. Baulich ist Coapan inzwischen mit Tehuacán zusammengewachsen, kulturell hat sich die Gemeinde jedoch ihre Eigenständigkeit bewahrt. Sie gilt als nahuasprachiger Ort mit einer bis in die Kolonialzeit zurückreichenden Kontinuität. Tehuacán selbst ist mit 327.312 Einwohnern die zweitgrößte Kommune Pueblas.
Wie der Lauf abläuft
Der Wettbewerb beginnt bereits deutlich vor dem eigentlichen Start, denn zunächst werden die Körbe gewogen. 2026 trafen sich die Teilnehmerinnen ab 7:00 Uhr auf dem Vorplatz von Santa María Coapan, wo Kampfrichter jeden einzelnen Tenate überprüften. Erst danach fuhren die Frauen in das Zentrum von Tehuacán. Um 9:00 Uhr wurde dort der Lauf gestartet.
Das vorgeschriebene Gewicht richtet sich nach der jeweiligen Kategorie und liegt zwischen einem und sechs Kilogramm. Das Gewicht von Korb und Tracht ist dabei noch nicht enthalten. 2025 existierten sechs Kategorien, 2026 kam eine siebte hinzu. Diese erlaubt erstmals auch Frauen von außerhalb Coapans die Teilnahme, sofern sie traditionelle Kleidung und einen Tenate mitbringen. Die Tortillas müssen von den Läuferinnen selbst hergestellt werden. Viele stehen deshalb bereits gegen vier Uhr morgens auf, holen die Masa aus der Mühle und backen anschließend ihre Tortillas auf dem Comal.
Die ausgeschütteten Preisgelder sind für die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemeinde beträchtlich. In den Kategorien Libre, Máster und Veteranas erhielt die Siegerin 2026 jeweils 4.000 Pesos, die Zweitplatzierte 3.000 und die Drittplatzierte 2.000 Pesos. Preisgelder wurden bis zum siebten Rang vergeben. In der Jugendklasse lag der erste Preis bei 3.000 Pesos, in der Kinderkategorie bei 2.000 Pesos.
Zur Teilnahme gehört zwingend die traditionelle Kleidung: eine bestickte Bluse, eine Enagua oder Schürze sowie geflochtene Zöpfe, die mit farbigen Bändern geschmückt werden. Gelaufen wird entweder in Huaraches, also Ledersandalen, oder vollständig barfuß auf Asphalt. Schon am frühen Morgen kann es an einem Augustsonntag dabei deutlich heiß werden.
Santa María Coapan – der Ort, der Tehuacán mit Tortillas versorgt
Seit Generationen beliefert Coapan die Stadt Tehuacán mit handgefertigten Tortillas, und zwar tatsächlich von Haus zu Haus. Nach Angaben der Dirección General de Culturas Populares werden in der Gemeinde täglich mehr als zehn Tonnen Mais verarbeitet. Wie groß der Anteil der Frauen ist, die mit dieser Tätigkeit ihren Lebensunterhalt verdienen, wird je nach Quelle unterschiedlich angegeben und reicht von etwas mehr als der Hälfte bis zu rund 70 Prozent.
Der Lauf greift damit eine ganz gewöhnliche Alltagsroute auf. Viele Verkäuferinnen bewältigen dieselben rund fünf Kilometer täglich und tragen dabei normalerweise wesentlich schwerere Lasten als während des Wettbewerbs. Die Secretaría de Cultura spricht für die täglichen Verkaufsgänge von Tenates mit einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm. Neben Tortillas werden auch Memelas, Tlacoyos, Tostadas und Atole verkauft.
Der Name Coapan stammt aus dem Nahuatl und wird vor Ort als „Tierra de Víboras“, also „Land der Vipern“, übersetzt. Er wird aus coatl für Schlange und einer Bezeichnung für Wasser beziehungsweise einen Ort hergeleitet. Nach der lokalen Überlieferung befand sich die erste Siedlung Tehuacáns an jener Stelle, an der heute Coapan liegt. Der vollständige Name lautet Santa María de la Asunción Coapan. Das Patronatsfest Mariä Himmelfahrt wird am 15. August gefeiert, weshalb der Lauf Anfang August den Auftakt der Festwoche bildet.
Woher die Tradition kommt
Der Ursprung der Veranstaltung ist wesentlich jünger, als ihre heutige Inszenierung vermuten lässt. Mexikanische Medien und die Kulturvermittlerin Inti Barrios berichten übereinstimmend, dass die Carrera de la Tortilla Mitte der 1990er Jahre als Spendenaktion ins Leben gerufen wurde. Das Elternkomitee der Grundschule Cuauhtemotzin wollte damit Geld für bauliche Verbesserungen sammeln. Als Gründungsjahre werden meist 1994 oder 1995 genannt. Die genaue Entstehung der Carrera de la Tortilla lässt sich aufgrund widersprüchlicher Jahresangaben, uneinheitlicher Ausgabenzählungen und einer fehlenden Gründungsurkunde nicht eindeutig bestimmen.
Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich aus der schulischen Spendenaktion eine öffentliche Bekundung lokaler Identität. Die Preise der ersten Jahre machen deutlich, worum es ursprünglich ging: Ausgezeichnet wurden die Teilnehmerinnen mit Comales, Metates, Gasflaschen und Kochtöpfen, also genau mit jenen Arbeitsgeräten, die sie für die gewürdigte Tätigkeit benötigten.
Das Tal, in dem der Mais alt ist
Tehuacán wird häufig als Wiege des Mais bezeichnet, und diese Bezeichnung besitzt einen archäologischen Hintergrund. Zwischen 1961 und 1964 untersuchte Richard S. MacNeish im Tal die Höhlen Coxcatlán, San Marcos und Purrón. Die dort gefundenen Maiskolben galten über Jahrzehnte als die ältesten bekannten Exemplare der Welt. Ihre Datierung basierte auf Holzkohle aus denselben Fundschichten und ergab zunächst ein Alter von ungefähr 6.600 Jahren.
Diese Datierung hielt einer späteren Überprüfung jedoch nicht stand. Austin Long und seine Kollegen datierten 1989 erstmals die Maiskolben selbst mithilfe der Beschleuniger-Massenspektrometrie. Die ältesten Proben stammen aus der Höhle San Marcos und sind ungefähr 4.700 unkalibrierte Radiokohlenstoffjahre alt, was kalibriert etwa 5.640 bis 5.000 Jahren vor heute entspricht. Sie sind damit rund 1.500 Jahre jünger als ursprünglich angenommen. Eine Studie von 2018 untersuchte 43 weitere Funde direkt und bestätigte diese zeitliche Einordnung. Ein Kolben aus Purrón wurde dagegen mit ungefähr 3.060 Jahren vor heute überraschend alt datiert.
Die heute ältesten bekannten Maisreste Mexikos stammen nicht aus Tehuacán, sondern aus der Höhle Guilá Naquitz im Bundesstaat Oaxaca. Ihr Alter liegt im Durchschnitt bei rund 6.235 Jahren. Die eigentliche Domestikation erfolgte noch weiter westlich. Stärkegranulate und Phytolithen aus dem Balsas-Becken in Guerrero und Michoacán belegen Mais bereits vor ungefähr 8.700 Jahren. Als Wildform und Vorfahr gilt der Teosinte Zea mays ssp. parviglumis.
Trotzdem besitzt das Tal einen außergewöhnlichen archäobotanischen Befund. In Coxcatlán ist der Kürbis Cucurbita pepo mit einem Alter von rund 7.920 kalibrierten Jahren die älteste nachgewiesene Kulturpflanze. Der Flaschenkürbis Lagenaria siceraria folgt mit ungefähr 7.200 Jahren. 2018 nahm das Welterbekomitee das Gebiet unter dem Namen Tehuacán-Cuicatlán Valley, originary habitat of Mesoamerica als gemischte Welterbestätte nach den Kriterien (iv) und (x) auf. Sie umfasst 145.255 Hektar in drei Teilgebieten, darunter Purrón. Bereits seit 1998 steht die Region außerdem als Biosphärenreservat unter Schutz.
Nixtamal – warum die Tortilla mehr ist als flaches Brot
Das, was die Läuferinnen in ihren Körben transportieren, ist aus chemischer Sicht ein bemerkenswert ausgeklügeltes Nahrungsmittel. Vor dem Mahlen wird der Mais in Kalkwasser gekocht und anschließend eingeweicht. Dieses Verfahren wird im Nahuatl Nixtamal genannt. Durch die alkalische Behandlung löst sich die äußere Perikarpschicht, die Stärke verändert sich und auch der Nährwert des Maises wird grundlegend beeinflusst.
Zwei Veränderungen sind dabei besonders wichtig. Zum einen kann sich der Calciumgehalt der Tortilla durch das verwendete Calciumhydroxid um bis zu 400 Prozent erhöhen. Dieses Calcium ist zudem gut biologisch verfügbar. In Tierversuchen von Braham und Bressani wurde eine Verfügbarkeit von ungefähr 85 Prozent festgestellt, verglichen mit 97 Prozent bei Magermilch. Zum anderen liegt das Niacin im Maiskorn zu 50 bis 80 Prozent in gebundener Form als Niacytin vor und kann vom Körper so kaum genutzt werden. Durch den Kalk wird diese Bindung aufgespalten.
Damit lässt sich auch ein historischer Unterschied erklären. In Regionen, in denen Mais ohne Nixtamalisation zum Grundnahrungsmittel wurde, beispielsweise im Süden der Vereinigten Staaten und in Teilen Südeuropas im 18. und 19. Jahrhundert, breitete sich Pellagra epidemisch aus. In Mesoamerika trat diese Krankheit dagegen nicht auf. Der Kalktopf einer Küche in Coapan steht somit für ein Verfahren, das dieses Ernährungsproblem bereits vor Jahrtausenden gelöst hatte.
Der Tenate – ein Korb mit eigener Geschichte
Der Tenate ist kein dekoratives Element des Wettbewerbs, sondern ein traditionelles Arbeitsgerät. Das Wort stammt aus dem Nahuatl tanahtli. Alonso de Molina übersetzte den Begriff bereits 1571 in seinem Wörterbuch als einen aus Palmblättern geflochtenen Tragkorb. Im Unterschied zum eher quadratisch geformten Chiquihuite sind Tenates hoch, schmal und rund. Sie halten Tortillas außerdem erstaunlich lange warm und feucht.
In der Region werden die Körbe überwiegend aus Blättern der Palme Brahea dulcis geflochten, die lokal als Palma soyate bezeichnet wird. Diese Art ist die am häufigsten genutzte Palme Mexikos und dient zugleich als Nahrungsquelle, Baumaterial und Rohstoff für Flechtarbeiten. Als wichtiger Ort für besonders fein gearbeitete Tenates gilt San Pedro Tetitlán im benachbarten Municipio San José Miahuatlán. Getragen wird der Korb meist auf dem Rücken mithilfe eines Seils aus Ixtle, gelegentlich auch auf dem Kopf.
Streit um das eigene Erbe
Seit 2017 führt die Stadt Tehuacán die Carrera de la Tortilla offiziell als städtisches Kulturerbe. Gerade diese Erklärung ist jedoch umstritten. Die Kulturvermittlerin Inti Barrios wirft der Stadtverwaltung vor, eine von Nahua-Frauen aus Coapan begründete Tradition vereinnahmt zu haben und die Gemeinde zunehmend aus Entscheidungen zur Organisation, Preisvergabe und touristischen Vermarktung auszuschließen.
Ihre Kritik richtet sich gegen konkrete Veränderungen. Aus einer Veranstaltung, die ursprünglich Begegnung und Anerkennung in den Mittelpunkt stellte, sei ein Sportwettkampf geworden, bei dem Geschwindigkeit, Ausdauer und Traglast bewertet würden. An die Stelle von Arbeitsgeräten seien Geldpreise getreten. Zusätzlich wurde eine Calenda eingeführt, ein Prozessionsformat, das vor allem mit Oaxaca verbunden ist und keine eigene Tradition in Coapan besitzt. In einer früheren Ausgabe sollte außerdem der Mehlkonzern Maseca als offizieller Sponsor auftreten. Gerade bei einer Veranstaltung, die die traditionelle Nixtamalisation würdigt, stieß dies auf erheblichen Widerstand.
Inzwischen wird der Konflikt auch vor Gericht ausgetragen. 2024 erreichte die indigene Organisation Movimiento Tlaxcalchipak über ein Amparo-Verfahren, dass zwei getrennte Veranstaltungen stattfanden: ein von der Stadt unterstützter Lauf und ein weiterer, der von einem selbst bestimmten Komitee organisiert wurde. 2026 wurde eine weitere Amparo-Klage bekannt, die José Diego Octavio Olivares Vázquez und weitere Personen eingereicht hatten. Barrios weist zudem auf einen Widerspruch im Verhalten der Behörden hin: Im August lasse sich die Stadt gemeinsam mit den Frauen aus Coapan fotografieren, während indigene Straßenhändlerinnen während des übrigen Jahres im Zentrum von Tehuacán mit Räumungen und Kontrollen konfrontiert seien.
Auch innerhalb der Gemeinde gibt es keine einheitliche Haltung zu diesem Streit. Ein Teil der Frauen kooperiert mit der Stadtverwaltung, um die Durchführung des Laufes sicherzustellen. Andere fordern, dass die Entscheidungsgewalt wieder vollständig an die Gemeinde zurückgegeben wird. Besucher, die die Veranstaltung fotografieren, sollten diesen Hintergrund kennen.
Praktisches für Besucher
Die Carrera de la Tortilla findet am ersten Sonntag im August statt. Der Start erfolgt gegen 9:00 Uhr im Zentrum von Tehuacán, das Ziel befindet sich an der Verwaltung von Santa María Coapan. Das begleitende Festprogramm erstreckt sich gewöhnlich über drei Tage und umfasst den Verkauf von Kunsthandwerk, Musik sowie ein Dankritual an die Erde. Die Anmeldung erfolgt über die Regiduría de Educación in Coapan und ist für Einwohner kostenlos.
Tehuacán liegt ungefähr 120 Kilometer südöstlich von Puebla-Stadt und lässt sich über die Autobahn gut erreichen. Vom Stadtzentrum nach Coapan sind es nur wenige Minuten mit Taxi oder Colectivo. Wer ohnehin in der Region unterwegs ist, kann den Besuch sinnvoll mit dem Kakteenwald bei Zapotitlán Salinas und den dortigen Salinen verbinden, die zum selben Welterbegebiet gehören.
Für Besucher ist möglicherweise sogar ein gewöhnlicher Werktagmorgen interessanter als der eigentliche Veranstaltungssonntag. Dann stehen dieselben Frauen mit ihren Tenates auf dem Mercado 16 de Marzo und in den Straßen des Stadtzentrums – ohne Zuschauer und ohne inszenierte Bühne.
Quellen und Literatur
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- Smith, B. D. (2005): Reassessing Coxcatlan Cave and the early history of domesticated plants in Mesoamerica. PNAS 102(27), 9438 bis 9445. doi.org/10.1073/pnas.0502847102
- Vielle-Calzada, J. P. et al. (2018): AMS Dates of New Maize Specimens Found in Rock Shelters of the Tehuacan Valley. Radiocarbon 60(5), 1327 bis 1339. doi.org/10.1017/RDC.2018.29
- Ramos-Madrigal, J. et al. (2016): The earliest maize from San Marcos Tehuacán is a partial domesticate with genomic evidence of inbreeding. PNAS 113(51), 14151 bis 14156. doi.org/10.1073/pnas.1609701113
- Piperno, D. R., Ranere, A. J., Holst, I., Iriarte, J. & Dickau, R. (2009): Starch grain and phytolith evidence for early ninth millennium B.P. maize from the Central Balsas River Valley, Mexico. PNAS 106(13), 5019 bis 5024. doi.org/10.1073/pnas.0812525106
- FAO (1992): Maize in human nutrition. FAO Food and Nutrition Series 25, Kapitel zu physikalischen und chemischen Veränderungen bei der Verarbeitung. fao.org/4/t0395e/T0395E07.htm
- UNESCO World Heritage Committee (2018): Decision 42 COM 8B.13, Tehuacán-Cuicatlán Valley, originary habitat of Mesoamerica. whc.unesco.org/en/list/1534/ (abgerufen 30. August 2026)
- INEGI (2021): Censo de Población y Vivienda 2020, Ergebnisse für Tehuacán und Santa María Coapan, Puebla. inegi.org.mx/programas/ccpv/2020/ (abgerufen 30. August 2026)
- Gobierno del Estado de Puebla (2026): Comunicado SAC 107/2026, Tehuacán celebrará la XXXII Carrera de la Tortilla en Santa María Coapan. puebla.gob.mx (abgerufen 30. August 2026)
- Hernández Alcántara, M. (2026): Ayuntamiento de Tehuacán se apropió de la Carrera de la Tortilla, acusa gestora cultural. La Jornada de Oriente, 2. August 2026. lajornadadeoriente.com.mx
- Secretaría de Cultura, Dirección General de Culturas Populares, Indígenas y Urbanas (2019): La carrera de la tortilla, festejo de la tradición. artsandculture.google.com
- Molina, A. de (1571): Vocabulario en lengua castellana y mexicana, Eintrag tanatli. Mexiko-Stadt.







